Förderung von LGBTIQ-, Gender-Projekten und Abtreibung im Ausland

Drucksache 21/5630Antwortauf die Kleine Anfrage 21/444723.04.202634 Seiten61 FragenFraktion der AfDAuswärtiges AmtAußenpolitik und internationale BeziehungenEntwicklungspolitikGesellschaftspolitik, soziale Gruppen2 Anlagen als PDF
Vorbemerkung der Fragesteller

Vorbemerkung der Fragesteller

Die Bundesregierung unterstützt u. a. die International Planned Parenthood Federation mit 63 Mio. Euro seit 2022, die sich laut ihrer Charta für ein universelles Recht auf Abtreibung einsetzt (vgl. Antwort der Bundesregierung zu Frage 13 der Großen Anfrage der Fraktion der AfD „Förderung sowie Unterstützung von LGBTIQ- und Gender-Projekten sowie Abtreibung im Ausland“ auf Bundestagsdrucksache 21/3319 sowie www.corrigenda.online/leben/milli onen-steuergelder-fuer-ippf-wie-die-bundesregierung-den-globalen-abtreibung s-komplex und www.ippf.org/news/we-made-it-charter-ippfs-declaration-va lues).

Aber nicht nur im Bereich Abtreibung unterstützt die Bundesregierung nach Ansicht der Fragesteller Vorhaben, bei denen sich den Fragestellern nicht nur Bedenken zur Transparenz und dem Gebot der sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltsführung stellen (vgl. § 7 Absatz 1 der Bundeshaushaltsordnung [BHO], www.gesetze-im-internet.de/bho/BJNR012840 969.html).

– So wurde durch die Deutsche Botschaft in Skopje (Nordmazedonien) 2025 ein queeres, US-amerikanisches, gegen die Republikaner gerichtetes Theaterstück gefördert, „in dem es um einen an AIDS sterbenden Mann geht, der prophetische Visionen von einem Engel hat, der als „acht Vaginen“ beschrieben wird“. Dieses Theaterstück, „Angels of America“, wurde 2024 noch von der Biden-Administration finanziert (vgl. www.christianpo st.com/news/biden-admin-funds-play-to-promote-lgbt-causes-in-north-ma cedonia.html). 2025, mit dem Amtsantritt der neuen Trump-Administration, übernahm die Bundesregierung die Kosten für Aufführungen in Nordmazedonien (vgl. www.slobodenpecat.mk/en/intervju-so-teatarskiot-r ezhiser-filip-petkovski-za-pretstavata-angeli-vo-amerika-rabotam-so-prod ukciski-drim-tim/).

– Zudem förderte die Bundesregierung 2024 den Besuch von mehreren LGBTIQ-Aktivisten aus Boston (USA) in Berlin: „Das diesjährige Jugendaustauschprogramm hat gestern begonnen. Wir bringen Mitglieder von BAGLY, Queerdom, QYouth Berlin und dem Jugendnetzwerk Lambda Berlin-Brandenburg e. V. in Berlin zusammen, um das Verständnis dafür zu fördern, was LGBTQ+-Jugendliche beiderseits des Atlantiks bewegt“ (vgl. www.facebook.com/germanyinboston/posts/%EF%B8 Prozent 8F-from-boston-to-berlin-this-years-youth-exchange-program-started-yest erday-we-a/970586211780172/). Diese „Aktivisten“ von BAGLY besuchten dann u. a. die CDU im Berliner Abgeordnetenhaus (www.lsu-berli n.de/news/lokal/244/Austausch-mit-BAGLY.html).

– Außerdem führten das Goethe Institut in London und in Irland Veranstaltungen mit Drag Queens durch, die aus Kinderbüchern vorlasen:

Goethe Institut London: Die Veranstaltung begann mit einer interaktiven Drag-Story-Hour von Vicky Voyage, die aus zwei Kinderbüchern las: „Ein Tag im Leben von Marlon Bundo“ und „Mein Schatten ist lila“ (vgl. www.goe the.de/prj/vor/en/auf/que.html);

Goethe Institut Irland: Drag Story Queen, vor einem Jahr (www.faceboo k.com/goetheinstitut.irland/photos/how-can-libraries-archives-and-bookshopstransform-to-be-more-inclusive-and-safe/1065700792228447/);

– Schließlich sind – jenseits der finanziellen Unterstützung der Bundesregierung für zahlreiche LGBTIQ-Projekte – viele Teilnahmen deutscher Diplomaten an Pride-Paraden bekannt. Aus den letzten Jahren seien exemplarisch aufgeführt:

Hanoi: www.undp.org/vietnam/speeches/hanoi-pride-2024-opening-cere mony; Hanoi Pride 2024; www.facebook.com/photo/?fbid=927193316114425 &set=ecnf.100064277486583 (This Gender is Ours, Hanoi Pride 2024, Deutsche Botschaft und Goethe Institut),

Seoul: www.koreatimes.co.kr/foreignaffairs/20230702/embassies-join-celebra tion-of-diversity-at-seouls-pride-parade (Pride Parade in Seoul 2023),

Bosnien und Herzegowina: www.instagram.com/p/C8iCZBONCr4/ (Goethe Institut, Pride Bosnien 2024),

Tokio: www.tokyoupdates.metro.tokyo.lg.jp/en/post-1227/#:~:text=meets%20 eSports%20Cup.%22-,Judith%20Hollis,husband%20and%20their%20dog%2 0Flocke. (Japan, Tokyo Pride 2023 und 2024 Teilnahme deutscher Diplomaten), Drag Queen Vivienne Lovecraft aus Deutschland (bitte hier auch die Reisekosten sowie ggf. das Honorar aufführen),

Ottawa: www.facebook.com/GermanyInCanada/posts/the-german-embassy-i s-proud-to-celebrate-fiertecappride-as-part-of-the-diplomats/436188128549 736/ (Ottawa Pride 2022),

USA: www.instagram.com/p/Cs8-1REO5X_/ (USA, Capital Pride 2023 in Washington); www.instagram.com/p/DLjCNt2pESf/ (Deutsches Generalkonsulat San Francisco 2025, Teilnahme an der San Francisco Pride 2025); www.i nstagram.com/p/DKufHU1tdwP/ (World Pride 2025 in Washington, Deutsche Botschaft nimmt teil),

Philippinen: www.facebook.com/germanyinphl/posts/ambassador-pfaffernosc hke-and-the-german-embassy-manila-team-joined-other-embass/10122213944 27531/ (Deutsche Botschaft Philippinen, Pride-Teilnahme, Regenbogenflage gehisst),

Genf: www.eeas.europa.eu/delegations/un-geneva/diplomats-equality-genevapride-2025_en (Geneva Pride 2025),

Ungarn: www.reuters.com/world/hungary-pride-march-wins-backing-some-fo reign-embassies-not-us-2025-06-23/ (Pride in Budapest 2025, öffentliche Erklärung),

Slowakei: https://austria.embassy.gov.au/vien/SlovakPride2022.html (Pride March in Bratislava, Banská Bystrica and Košice 2022 und 2024), www.irelan d.ie/en/slovak-republic/bratislava/news-and-events/news-archive/2024-Pride-j oint-statement/, Tschechien: www.expats.cz/czech-news/article/60-000-people-participate-in-2 024-prague-pride-parade-through-city-center; www.instagram.com/reel/CfG W1VbIzmW/; (Prague Pride, Teilnahme von deutschem Botschafter in 2024),

Oslo: Oslo Pride, 2022 unterstützt durch die Deutsche Botschaft, vgl. http://w ww.facebook.com/login/?next=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fph oto.php%3Ffbid%3D5641970519210072Prozent26set%3Da.22942640269364 1 Pro-zent26id%3D100068788497138),

Trinidad und Tobago: www.facebook.com/germanembassyportofspain/video s/-the-german-embassy-proudly-showed-its-support-at-the-trinidad-and-tobag o-pride-/1894655131487725/ (Deutsche Botschaft Trinidad und Tobago, 2025),

Libanon: www.facebook.com/GermanEmbassyBeirut/posts/today-in-honor-o f-christopherstreetday-currently-happening-in-berlin-the-german-/5261645467 204881/ (Libanon 2022, Deutsche Botschaft hisst Regenbogenfahne),

Kiew: www.tagesspiegel.de/gesellschaft/queerspiegel/erster-pride-in-kiew-nac h-kriegsausbruch-fur-akzeptanz-sichtbarkeit--und-waffen-11843945.html).

Text vor der ersten Frage

Vorbemerkung der Bundes regierung

Die Bundesregierung entscheidet über Projektförderungen nach Maßgabe von § 7 der Bundeshaushaltsordnung (BHO).

Die Einhaltung des Prinzips der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit wird sowohl bei der Prüfung der Zuwendungsanträge als auch bei der Durchführung von Projekten, der Prüfung der Verwendungsnachweise und bei der Erfolgskontrolle/Evaluierung berücksichtigt. Die Bundesregierung beachtet im Rahmen der durch Rechtsprechung und Gesetzgebung festgelegten Grenzen das Gebot der Transparenz.

Darüber hinaus verweist die Bundesregierung darauf, dass die genannten Einzelprojekte abgeschlossen sind.

Frage 1 Seite 3

Hat die Bundesregierung die Nichtregierungsorganisation (NGO) pro familia gefördert, wenn ja, für welche Vorhaben bzw. Projekte, und aus welchen Haushaltstiteln (vgl. www.profamilia.de/fileadmin/publikatione n/Jugendliche/anders_ist_normal.pdf [pro familia, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Broschüre: Anders ist Normal]; bitte seit 2017 aufschlüsseln)?

Antwort

Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) fördert die Bundesgeschäftsstelle des pro familia Bundesverbandes e. V. seit 2011 auf Grundlage einer Fördervereinbarung. Diese Fördermittel dienen der Finanzierung von Personalstellen sowie einer gedeckelten Sachkostenpauschale. Zusätzlich erhält der Verband jährlich eine projektbezogene Förderung zur Durchführung von verbandsübergreifenden Fachaufgaben in Höhe von 25 000 Euro und wurde durch das BMBFSFJ im fraglichen Zeitraum für einige Modellprojekte des pro familia Bundesverbandes e. V. unterstützt. Alle Maßnahmen werden aus Kapitel 17 03 Titel 681 21 gefördert.

Fördersummen der Bundesgeschäftsstelle des pro familia Bundesverbandes e. V.: 2017: 832 787,23 Euro; 2018: 880 000 Euro; 2019: 920 000 Euro; 2020: 946 687,24 Euro; 2021: 980 000 Euro; 2022: 995 000 Euro; 2023: 1 095 000 Euro; 2024: 1 188 199,64 Euro; 2025: 1 220 000 Euro; 2026: 1 470 000 Euro.

Frage 2 Seite 4

Warum erklärt die Bundesregierung, dass sie keine NGOs fördern würde, die sich für ein Recht auf Abtreibung einsetzen und finanziert gleichzeitig die International Planned Parenthood Federation, die sich in ihrer Charta für ein universelles Recht auf Abtreibung stark macht (vgl. www. corrigenda.online/leben/millionen-steuergelder-fuer-ippf-wie-die-bundes regierung-den-globalen-abtreibungs-komplex; www.ippf.org/news/we-m ade-it-charter-ippfs-declaration-values)?

Antwort

Die Bundesregierung hat dargelegt, dass sie keine Maßnahmen im Ausland gefördert hat, die sich für ein Recht auf Abtreibung einsetzen, und sie nicht erfasst, ob oder in welcher Weise geförderte Projektträger im Ausland Positionen zu Fragen des Schwangerschaftsabbruchs vertreten.

Frage 3 Seite 4

Wird die Bundesregierung die Förderung der International Planned Parenthood Federation einstellen, und wenn ja, wann (bitte begründen)?

Antwort

Eine Einstellung der Förderung der IPPF ist derzeit nicht geplant.

Frage 4 Seite 4

Sieht die Bundesregierung einen Widerspruch darin, mit Steuergeldern eine Organisation wie die International Planned Parenthood Federation zu fördern, die wiederum Lobbyarbeit für Gesetzesinitiativen betreibt, also den Gesetzgeber in ihrem Sinne (pro Abtreibung) zu beeinflussen sucht (vgl. www.corrigenda.online/leben/abtreibungs-komplex-ippf-die-l uft-fuer-den-abtreibungsriesen-wird-duenner sowie https://jungefreihei t.de/politik/deutschland/2026/cdu-foerdert-abtreibungs-ngo-nun-regt-sic h-kritik-in-den-eigenen-reihen/; bitte begründen)?

Antwort

Die finanzielle Unterstützung von Organisationen durch die Bundesregierung erfolgt auf der Grundlage der jeweils geltenden rechtlichen Bestimmungen.

Frage 5 Seite 4

Wäre es nach Ansicht der Bundesregierung nicht im Sinne einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. https://dserver.bundesta g.de/btd/15/031/1503155.pdf#:~:text=Mai%201993 Prozent2C%20verk %C3 ProzentBCndete%20das%20Bundesverfassungsgericht%20sein%2 0zweites,als%20Fristenregelung%20mit%20Beratungspflicht%20wirkt: %20Der%20Straftatbestand, Kleine Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Bundestagsdrucksache 15/3155, 18. Mai 2004) besser, den Lebensschutz zu fördern und die materiellen Bedingungen zu schaffen, damit sich werdende Mütter für ihr Kind entscheiden, als z. B. über die Förderung der International Planned Parenthood Federation Abtreibungen zu finanzieren (bitte begründen)?

Antwort

Auf die Antwort zu Frage 2 wird verwiesen. Die Bundesregierung beachtet in allen Fällen relevante Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes in ihrer Projektarbeit.

Frage 6 Seite 4

Warum hat die Bundesregierung etliche Projekte und Vorhaben als „VS-Nur für den Dienstgebrauch eingestuft, wenn doch Informationen über diese öffentlich via Internet zugänglich sind (vgl. Frage 13)?

Antwort

Die Bundesregierung verweist auf den Grundsatz „Do No Harm“, wonach nicht beabsichtigte Wirkungen eines Engagements frühzeitig zu erkennen und abzuwenden sind; so auch mögliche negative Auswirkungen auf die Betroffenen von Maßnahmen infolge des Bekanntwerdens von Details. Dies gilt auch für abgeschlossene Projekte.

Frage 7 + 8 + 9 + 10 Seite 5

7Warum wurde die Teilnahme deutscher Diplomaten an Pride-Paraden von der Bundesregierung als „VS-Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft, obgleich diese „Paraden“ öffentlich stattfinden und ihr Ziel gerade in der öffentlichen Sichtbarmachung der eigenen Anliegen besteht und zudem etliche der Teilnahmen deutscher Diplomaten öffentlich im Internet dokumentiert sind (vgl. Vorbemerkung der Fragesteller)?

8Gab es eine Teilnahme an den aufgeführten Pride-Paraden (vgl. Vorbemerkung der Fragesteller) auch in den Folgejahren, wenn ja, wann, und wo?

9Wer entschied jeweils über die Teilnahme deutscher Diplomaten an den Pride-Paraden (Botschafter, Eigeninitiative etc.; bitte gemäß der Fragestellung aufschlüsseln)?

10Haben deutsche Diplomaten an der CSD-Parade (CSD = Christopher Street Day) Mailand teilgenommen, wenn ja, wer, und wann (vgl. www.c sd-termine.de/europa/csd-pride-milan.html)?

Antwort

Die Fragen 7 bis 10 werden gemeinsam beantwortet.

Eine Einstufung als „VS-Nur für den Dienstgebrauch“ wurde nicht vorgenommen. Die Bundesregierung verweist erneut darauf, dass keine statistische Erfassung solcher Beteiligungen erfolgt, sodass eine abschließende Auflistung nicht möglich ist.

Frage 11 + 22 + 23 + 26 + 27 + 31 + 36 Seite 5

11Zu welchen Pride-Paraden, dem Internationalen Tag gegen Homophobie oder anderen „Gedenktagen“ bzw. Anlässen (wie z. B. Gesetzgebung zum Schutz traditioneller Werte etc.) haben Deutsche Botschaften seit 2017 öffentliche Erklärungen gegen „Homophobie“, für „LGBTIQ-Rechte“ etc. abgegeben (vgl. z. B. www.facebook.com/AlemaniaEnHon duras/posts/%EF%B8 Prozent8F%EF%B8 Prozent8F%EF%B8 Prozent8 Fla-asociaci%C3 ProzentB3n-lgtb-arcoiris-de-honduras-y-la-embajada-al emana-en-honduras-cre/1097360329083108/, Deutsche Botschaft Honduras zum Internationalen Tag gegen Homophobie; bitte nach Jahren und Botschaften aufschlüsseln und ggf. die Reaktion der Empfangsstaaten angeben)?

22Gibt es noch andere Offene Briefe zu den Thematiken „LGBTIQ“, „Reproduktive Rechte/Abtreibung“, „Gender“ – neben dem Brief u. a. der Deutschen Botschaft in Buenos Aires zur Situation von LGBTIQ in Argentinien unter Milei –, wenn ja, wo, und wann (vgl. https://buenosairesh erald.com/human-rights/30-embassies-in-argentina-call-to-protect-lgbtqpeople-in-rare-joint-statement)?

23Gab es Stellungnahmen seitens deutscher Diplomaten oder des Auswärtigen Amts zum LGBTQ-Gesetz in Georgien (neben der in Frage 21 aufgeführten), und wenn ja, welchen Inhalts (vgl. www.zeit.de/gesellschaft/2024-09/georgien-verabschiedung-anti-lgbtq-gesetz; bitte die Quellen angeben)?

26Gab es öffentliche Reaktionen deutscher Diplomaten bzw. des AA zum LGBTIQ-Gesetz in Ghana, und wenn ja, welchen Inhalts (vgl. www.ka s.de/documents/252038/29447862/La%CC%88nderbericht+Ghana_Anti-LGBTQ%2B+Gesetz_15.05.24.pdf/763f4f72-6e61-aec1-79d2-984496d0 0de7?version=3.0&t=1716477802575)?

27Hat Deutschland den Brief zum LGBTIQ-Gesetz in Kasachstan mitgezeichnet, und wenn ja, warum (vgl. www.euronews.com/2026/01/08/kaz akhstan-bans-lgbtq-propaganda-stirring-local-and-international-concerns; LGBT Law, Brief von 21 EU-Staaten und der EU-Delegation)?

31Hält die Bundesregierung an der gemeinsamen Erklärung Deutschlands mit weiteren EU-Staaten sowie Australien, Neuseeland, Südkorea und der EU-Delegation zur Definition der Homophobie, Biphobie und Transphobie fest oder distanziert sie sich von der Erklärung (vgl. https://seoul. diplo.de/kr-de/2683310-2683310; bitte begründen)?

36Hat sich der deutsche Botschafter in Uganda öffentlich gegen das dortige LGBTIQ-Gesetz ausgesprochen (vgl. www.dw.com/en/germany-rejectsugandas-subversive-activities-accusation/a-72672859; bitte begründen)?

Antwort

Die Fragen 11, 22, 23, 26, 27, 31 und 36 werden gemeinsam beantwortet.

Die Bundesregierung äußert sich anlassbezogen zur politischen Lage in anderen Staaten. Öffentliche Stellungnahmen im Sinne der Fragestellung sind unter anderem auf der Webseite und den Social-Media-Kanälen des Auswärtigen Amts und seiner Auslandsvertretungen verfügbar.

Frage 12 Seite 6

An welchen Standorten deutscher Auslandsvertretungen wurde wann und in welchem Zeitraum eine Regenbogenfahne gehisst (bitte seit 2017 gemäß der Fragestellung aufschlüsseln)?

Antwort

Eine statistische Erfassung im Sinne der Fragestellung erfolgt nicht.

Frage 13 + 13a + 13b + 13c + 13d + 13e + 13f + 13g + 13h + 13i + 13j + 13k + 13l + 13m + 13n + 13o + 13p + 13q + 13r + 13s + 13t + 13u + 13v + 13w + 13x + 13y + 13z Seite 6

13In welcher Höhe und für welchen Förderzeitraum sowie aus welchen Haushaltstiteln hat die Bundesregierung die nachfolgenden Vorhaben bzw. Projekte gefördert (bitte gemäß der Fragestellung aufführen):

13aGender Zed – Allianz für mehr LGBTQ+ Akzeptanz, vgl. https://ukraine.diplo.de/ua-de/service/2700786-2700786 (Ukraine, Projekte in den Jahren 2024, 2023 und 2021, 2020, LGBT und Feminismus),

13bHromadske – Inclusive Voices: Eintreten für Menschenrechte und Gleichberechtigung in Kriegszeiten in der Ukraine, vgl. ebd.,

13cCovering LGBTQ issues in transnational journalism – German-Ukrainian journalist exchange, vgl. https://deutsche-ge sellschaft-ev.de/presse/ausschreibungen/1241-lgbt-issues-jo urnalism.html (Ukraine),

13dDiversity Hub Foundation (DH), vgl. www.looklikeme.eu/e n/partners/diversity-hub-foundation-dh (Polen),

13eSalzburg Global LGBT Forum, vgl. www.bmbfsfj.bund.de/bmbfsfj/aktuelles/alle-meldungen/internationales-forum-fue r-lgbt-personen-zieht-bilanz-120228 (Salzburg),

13fTLVFest – the International LGBTQ+ Film Festival, vgl. www.instagram.com/p/DQMhu6lCC6A/ (Tel Aviv, Israel),

13gStärkung der Rechte der Transsexuellen-Bevölkerung in Vietnam, vgl. www.d-eh.de/details.php?id=DE-1-20197 4559 (Vietnam),

13hQueer Ideas, vgl. www.goethe.de/ins/vn/de/kul/gen/que/oc a.html (Vietnam, 2024),

13iQueer Writing, vgl. https://hanoigrapevine.com/2023/04/ro undtable-queer-writing-writing-queer/ (Goethe Institut, Vietnam, 2023),

13jQueer and Feminist Archive, vgl. www.facebook.com/grou ps/1085733898269545/posts/3066494096860172/ (Goethe Institut, Vietnam, 2025),

13kInternational Commission of Jurists, vgl. www.faceboo k.com/zivikfunding/videos/icj-enjoyment-of-human-rights-f unded-by-the-zivik-funding-programme/1265399111061 830/ (Kolumbien),

13lEconomic integration of internally displaced women, LGBTIQ+ people and the host population, vgl. www.gi z.de/en/projects/pacifico-integra-economic-participation-int ernally-displaced-women-lgbtiq-people-and-women (Kolumbien, GIZ-Projekt [GIZ = Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH]),

13mImplementing the feminist development policy of the BMZ [Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung], vgl. www.giz.de/en/projects/fast-feminis m-action-structural-transformation (feministische Außenpolitik, BMZ),

13nOut and Loud, vgl. https://lgbtq.co.in/product/out-loud-pun e-international-queer-film-festival0/ (Goethe Institut, 2022, LGBTQ Film Festival),

13oEntwicklung eines menschenrechtsbasierten Ansatzes für die diskriminierte LGBT-Bevölkerung, Fortführung, vgl. www.d-eh.de/details.php?id=DE-1-202476000 (Karibik und Zentralamerika),

13pSarajevo Open Centre (SOC), vgl. https://soc.ba/en/about-u s/partners/ (Bosnien und Herzegowina),

13qAll Inclusive, www.goethe.de/ins/ba/de/kul/sup/allinclusiv e.html#accordion_toggle_26108909_1 (marginalisierte Gruppen, Bosnien, 2024),

13rRed de Desarrollo Sostenible Stiftung, verschiedene Projekte, www.lsvd.de/de/ct/1126-LGBT-in-Nicaragua-Unterst uetzung-durch-die-Hirschfeld-Eddy-Stiftung (Nicaragua),

13sCode der Angst, vgl. www.amnesty.de/allgemein/termine/menschenrechte-im-kino-code-der-angst (Kamerun),

13tOut-Right Namibia, vgl. www.instagram.com/p/ChEyeA_s DmJ/ (Namibia),

13uTackling discrimination against LGBTIQ+ students at institutions of tertiary education, vgl. www.namibian.com.na/ge rmans-support-lgbtiq-community/ (Namibia),

13vImprove the understanding of human rights and access to services that provide safety and better health outcomes for LGBTIQ+ people in Namibia, vgl. www.facebook.com/info rmantenam/posts/german-government-supports-project-on-l gbtiq-rightsstaff-reporterthe-german-emba/2977248962342 044/ (Namibia),

13wProjekte der NGO Amahoro Human Respect, vgl. https://a mahorohumanrespect.org/partners.html (Ruanda),

13xProjekte der NGO Alternative CI, www.alternative-ci.org/(Elfenbeinküste),

13yMicro-projects zum Thema LGBTIQ, vgl. https://southafric a.diplo.de/sa-en/04-news/2581988-2581988,

13zProjekte der NGO Equality for All Foundation Jamaica Limited, vgl. www.instagram.com/reel/Cg0dqcvLIg0/ (Jamaika), aa) Projekte der Stiftung Gehendra Dhimal Foundation, vgl. https://dhimal.org/partners-sponsors (Nepal), bb) LGBTIQ-Projekte im Ausland der filia-Stiftung, vgl. www. filia-frauenstiftung.de/filia-foerdert/fokus-menschenrechte-l btiq/, www.filia-frauenstiftung.de/filia-foerdert/foerder-arc hiv/filia-kooperationen/, cc) Vancouver Queer Film Festival, vgl. https://canada.dipl o.de/ca-en/about-us/vancouver/2732598-2732598, dd) Queeres Kino in Toronto, vgl. www.instagram.com/p/DJ9c vt3KYj6/ (Goethe Institut, 2025), ee) Veranstaltungen im Pride Month Kanada, vgl. https://canad a.diplo.de/ca-en/about-us/generalkonsulat2/2600858-260 0858, ff) Globale Feminismen, vgl. www.goethe.de/ins/ca/en/sta/tor/ver/phl/how-to-build-a-feminist-city.html (Goethe Institut, Toronto, 2023), gg) Queere Kurzfilme, vgl. www.goethe.de/ins/tw/de/kul/sup/qkad. (Taipeh, 2025), hh) Xposed Queer Film Festival, vgl. https://xposedfilmfestiva l.com/2025/ (Berlin), ii) Salon Queer 2026, vgl. www.instagram.com/p/DTbW0mvi TfF/ (La Paz, Bolivien, Goethe Institut), jj) Queere Film Festivals, vgl. https://queerscope.de/, kk) Bejing Queer Film Festival, vgl. www.bjqff.com/, ll) Queer Chronicles, vgl. https://wisg.org/en/events/detail/29 8/Queer-Chronicles---Exhibition (Georgien, 2021, Goethe Institut), mm) Aufgeführte Projekte unter: https://wisg.org/en/projects (welche Projekte wurden bzw. werden bei den „ongoing projects“ gefördert?), nn) Support to Human Rights, Gender Equality & Civil Society Project – S(HE), vgl. www.instagram.com/p/DBd_uQFi xnS/ (Ghana), oo) Building LGBTQ+ Communities in Germany and the United States (2025-2026), vgl. https://americangerman.institut e/project/building-lgbtq-communities-in-germany-and-theunited-states-2025-2026/ (American-German Institute), pp) Queere Filme, www.goethe.de/ins/ca/de/sta/tor/ver.cfm?eve nt_id=26670074 (Kanada), qq) Projekt Queer, vgl. https://n-ost.org/projects/history-unit, rr) Projekte der NGO Center for Equality and Liberty for the LGBT Community in Kosova, vgl. https://cel-ks.org/en/h ome/ (Kosovo), ss) Smale Scall Projects, LGBT, vgl. https://wellington.dipl o.de/nz-en/suedpazifische-inslen/2519300-2519300 (Südpazifische Inseln), tt) Queer as German folk, vgl. www.goethe.de/ins/us/de/kul/wi r/swl.html (Goethe Institut), uu) LGBTQ+ Rights, vgl. www.standupforjamaica.org/post/sta nd-up-for-jamaica-receives-vital-support-from-german-emb assy (Stand Up for Jamaica), Aktuelle Projekte der NGO LGLG, vgl. www.lgl.lt/en/?pag e_id=7782 (Litauen), vv) Projekte der NGO Risa Initiative for Women’s Rights, vgl. https://riwasouthsudan.org/wp-content/uploads/2025/07/Ri WA-Annual-Report-2024.pdf (Südsudan), ww) Society, Equality, Africa – the Transformation (SEA-T), vgl. https://projectdata.giz.de/projektdaten/projects.action?p n=202420016 Warum gab es bei diesem Projekt eine Einstufung als „VS-Nur für den Dienstgebrauch“, obgleich alle Daten öffentlich verfügbar sind – u. a. Finanzierung 20 Mio. Euro, siehe ebd.? xx) Improving health services for young people, mothers and newborns in Malawi, vgl. www.giz.de/en/projects/health-sy stems-strengthening-focus-reproductive-health (Malawi, zusammen mit der Bill Gates Stiftung) Warum gab es bei diesem Projekt eine Einstufung als „VS-Nur für den Dienstgebrauch“, obgleich alle Daten öffentlich verfügbar sind, vgl. ebd.? yy) Projektförderung Queremos Graduarnos, vgl. https://meinu ngsfreiheit.steinhoefel.de/wp-content/uploads/2025/08/Anla ge-AA-3a.pdf, 25 000,00 Euro in Venezuela Warum wurde dieses Projekt als „VS-Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft, obgleich alle Daten öffentlich verfügbar sind, vgl. ebd.? zz) Bildung, Sexualerziehung benachteiligter Jugendlicher in Venezuela, vgl. www.facebook.com/queremosgraduarnos/?l ocale=es_LA, aaa) Hochschule Merseburg, Studie Jugendsexualität und Sexualaufklärung von LSBTIQ-Personen, Sachsen-Anhalt, gefördert durch das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, vgl. www.hs-merseburg.de/forschung-und-transfer/for schung/forschungsaktivitaeten/laufende-forschungsprojekt e/juseqs/ Warum wurde dieses Projekt als „VS-Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft, obgleich alle Daten öffentlich verfügbar sind, vgl. ebd.? bbb) Programm reproduktive Gesundheit III (N’zatonse V), vgl. www.d-eh.de/details.php?id=DE-1-202167419 Warum wurde dieses Projekt als „VS-Nur für den Dienstgebrauch“ eingestuft, obgleich alle Daten öffentlich verfügbar sind, vgl. ebd.? ccc) Gender Bender, vgl. https://homegrown.co.in/homegrown-e xplore/gender-bender-2024-help-support-an-annual-festiva l-celebrating-the-gender-spectrum (Bangalore, Indien, unterstützt vom Goethe-Institut), ddd) Spectrum of Love: Films and Talks on LGBTQI+ Realities, vgl. https://namibiadailynews.info/goethe-institut-namibiahosts-spectrum-of-love-films-and-talks-on-lgbtqi-realities/(Goethe-Institut, Namibia), eee) Transgender Theater, vgl. www.goethe.de/resources/files/p df277/idc---press-release-en.pdf (Thailand), fff) Merlinka Queeres Filmfestival, https://merlinka.com/ (Belgrad) Wird dieses Filmfestival auch aktuell unterstützt? ggg) Ciclo Rosa, vgl. https://cinematecadebogota.gov.co/ciclo/rosa (queeres Filmfestival in Bogota), hhh) Queer Frames Pakistan, vgl. www.goethe.de/ins/pk/de/kul/s up/swl.html (unterstützt durch das Goethe Institut), iii) Queeres Kino in Toronto, vgl. www.instagram.com/p/DJ9c vt3KYj6/ (Goethe Institut, 2025), jjj) Verzio, www.verzio.org/en/about-us (Filmfestival in Budapest, unterstützt durch das Goethe Institut), kkk) LGBTQ Art Colombo, vgl. www.instagram.com/p/DKHaC KQI0OS/ (2025), lll) www.goethe.de/prj/fem/de/wel/pro.html (Goethe Institut, feministische Projekte), mmm) Young Feminism, vgl. www.goethe.de/ins/bd/en/kul/all/fe m.html (Dhaka, Bangladesh), nnn) EU-Asia Rainbow Docs LGBTQ, vgl. www.eeas.europ a.eu/eeas/eu-asia-rainbow-docs-cancels-screening-taiwan-e quals-love_und_fr, ooo) ScrapFest, vgl. www.dw.com/en/pakistan-germany-recallsdiplomat-after-sexual-harassment-allegations/a-62140501 (Karachi, Finanzierung durch das deutsche Konsulat, angebliche sexuelle Belästigung durch einen anwesenden deutschen Diplomaten), ppp) Writing Gender, vgl. www.goethe.de/ins/rw/de/kul/rsd/writi ng-gender.html (Kigali), qqq) Local feminist perspectives as transformation levers for greater gender equality, vgl. www.idos-research.de/en/resea rch/description/details/local-feminist-perspectives-as-transf ormation-levers-for-greater-gender-equality/ (Ukraine, Indien, Ghana), rrr) Feminist Audio Library, www.goethe.de/prj/fem/en/wel/au d.html, sss) Feminismen global, vgl. www.goethe.de/prj/fem/de/index.h tml?wt_sc=frequenzen, ttt) Sharing Feminisms, www.goethe.de/prj/fem/en/med.html, uuu) Empowerment – Art and Feminisms, vgl. www.goethe.de/i ns/in/en/ver.cfm?event_id=26591697 (2025), vvv) Artikelserie unter www.goethe.de/ins/in/en/kul/soc/fe m.html, z. B. www.goethe.de/ins/in/en/kul/soc/fem/244132 75.html, www) Reframing Family: Feminist Perspectives Through the Lens, vgl. www.instagram.com/p/DTtIG-tFRtM/ (Bulgarien, Indien und Ungarn, 2026), xxx) Festival-House of African Feminisms, Learning Feminisms, Feminismus lernen von Kinshasa, vgl. www.goethe.de/ins/c d/de/kul/sup.html (Demokratische Republik Kongo), yyy) Movements and Moments, vgl. www.goethe.de/ins/id/en/ku l/kue/mmo.html (Indonesien), zzz) Rewind, Remix, Reclaim, vgl. www.instagram.com/p/DMa CzJLNnj0/ (Nairobi), aaaa) African Feminisms, www.goethe.de/ins/za/en/ver.cfm?even t_id=26921275 (2026), bbbb) Veranstaltung mit Daniel Schreiber, Nancy, Frankreich 2021, vgl. www.facebook.com/Goethe.Institut.Nancy/posts/queer-sein-in-deutschland-und-frankreich-heutediscriminati on-%C3 ProzentA9mancipation-et-gay/10159637391915 656/, cccc) Kansai Queer Film Festival, vgl. https://qlist.app/events/Ky oto/Kansai-Queer-Film-Festival-2025/1444 (Veranstaltungsort: Goethe Institut, 2025), dddd) Sicilia Queer Filmfest, vgl. www.siciliaqueerfilmfest.it/(Goethe Institut), eeee) Queer Porto, vgl. www.goethe.de/ins/pt/de/m/ver.cfm?fuse action=events.detail&event_id=22342846#:~:text=Vom%2 012.,und%20anderen%20Kunst%2D%20und%20Denkfo rmen, ffff) Filmfestival Sao Paulo, vgl. https://mitsp.org/en/2025/ticket s-2025/ (Goethe Institut), gggg) Equality and Pride Days, vgl. www.facebook.com/goethein stitut.mongolei/posts/2256749481123029/, hhhh) Gender and Diversity, Publikation, vgl. www.ifa.de/en/publ ications/results/gender-diversity-queering-the-funds/ (ifa, 2021), iiii) Commonalities and differences FRG vs GDR: Gender/LGBTIQ*, vgl. www.goethe.de/prj/dlp/en/teachingmaterial s/series/divided_germany_the_wall_and_reunification/com monalities_and_differences_frg_vs_gdr_gender_lgbtiq, jjjj) Feminism and Gender Equality in Central Europe, vgl. www.facebook.com/events/1011777603848309/ (Slowakei), kkkk) Kapitalks, vgl. www.facebook.com/events/1423290338399 516/?acontext=%7B%22ref%22 Prozent3A%2252 Prozent 22 Prozent2C%22action_history%22 Prozent3A%22[%7B %5C%22surface%5C%22 Prozent3A%5C%22share_link% 5C%22 Prozent2C%5C%22mechanism%5C%22 Prozent3 A%5C%22share_link%5C%22 Prozent2C%5C%22extra_d ata%5C%22 Prozent3A%7B%5C%22invite_link_id%5C% 22 Prozent3A331521022920766 Prozent7D%7D]%22 Proz ent7D (Slowakei, 2023,) llll) Kapitalks na Fokus Pokus, vgl. www.facebook.com/events/980241476562438/?acontext=%7B%22ref%22 Prozent3A %2252 Prozent22 Prozent2C%22action_history%22 Prozen t3A%22[%7B%5C%22surface%5C%22 Prozent3A%5C%2 2share_link%5C%22 Prozent2C%5C%22mechanism%5C %22 Prozent3A%5C%22share_link%5C%22 Prozent2C%5 C%22extra_data%5C%22 Prozent3A%7B%5C%22invite_l ink_id%5C%22 Prozent3A692756766201958 Prozent7D% 7D]%22 Prozent7D (Slowakei, 2023), mmmm) The Power of Communities: Gender, Language and Power, vgl. www.facebook.com/GermanyInAfrica/posts/-unity-indiversity-even-though-we-are-all-different-we-are-all-equa l-with-respe/1123910813098705/ (Südafrika, Goethe Institut), nnnn) BIPoCs Perspectives in Children’s Literature, vgl. www.go ethe.de/resources/files/pdf293/publication-drin-2023-digita l-v2.pdf (2023), oooo) Saskia Fischer: Feminist and Queer Worldmaking, vgl. www.goethe.de/ins/es/de/sta/bcn/ueb/kul/24358678.html (Baden-Württemberg und Katalonien, Spanien, 2022), pppp) Gay Games, vgl. www.insidethegames.biz/articles/113185 5/gay-games-hong-kong-2023-year-to-go-art; www.gghk20 23.com/partners-and-sponsors/ (Hongkong, 2023, Goethe Institut), qqqq) Unprejudiced, vgl. www.goethe.de/ins/ro/en/kul/sup/unp/24 405727.html, rrrr) ifa mentoringprogramm für Frauen und LGBTIQ aus Ukraine, Osteuropa, Zentralasien, Kaukasus, vgl. www.ifa.de/uk raine-projekte/, ssss) PERSPECTIVES, vgl. www.goethe.de/prj/jad/de/the/idt/25 917476.html, tttt) Chennai Queer Film Festival, vgl. www.ciqff.org/ (Indien, Goethe Institut, 2025), uuuu) Sweet Meet, Queere Künstler aus Bangladesch und Deutschland, vgl. www.instagram.com/p/DOtZTgkDwFc/(Goethe Institut), vvvv) CLAD, Projekt gegen Desinformation, vgl. www.goeth e.de/prj/cld/en/ueb.html (Leitung Goethe Institut Portugal und Slowakei), wwww) Mix Festival, Queere Filme, vgl. https://mixfestival.eu/part ners (Mailand), xxxx) Queer Caravan, Zusammenarbeit mit dem Queer Muslim Project,vgl. www.goethe.de/ins/in/de/kul/lak/que/que.html (Indien), yyyy) Queer 24, vgl. www.goethe.de/ins/cz/de/kul/the/que.html (Prag), zzzz) Grassroots Activism and Ivory Towers: The Future of Queer Scholarship in Germany, vgl. www.gerda-henkel-stif tung.de/binaries/content/125414/bbaw_ssc_2025_web_d e.pdf, aaaaa) 30. Oktober 2025, Berlin, Internationale Konferenz: Queere Menschenrechte schützen gegen den globalen Backlash – Was ist die Verantwortung deutscher Entwicklungszusammenarbeit, vgl. www.hirschfeld-eddy-stiftung.de/die-stiftun g/stiftungsarbeit/veranstaltungen-projekte (gefördert durch die Bundesregierung), bbbbb) Hamburg: Queere Entwicklungspolitik 2.0: Building Legendary Alliances!, vgl. www.lsvd.de/de/ct/12460-Hambur g-Queere-Entwicklungspolitik-2-0-Building-Legendary-All iances (Moderation durch GIZ GmbH, 2024), ccccc) Germany’s LGBTI inclusion strategy: time for a decolonial turn in development cooperation, vgl. https://blog.lsvd.de/w ebtalk-april-18-germanys-lgbti-inclusion-concept-time-fora-decolonial-turn-in-development-cooperation/#more-2 2771 (gefördert durch das Bundesministerium der Justiz, 2024), ddddd) Dekolonialisierung im Diskurs — Queere Perspektiven auf Dekolonisierung in Afrika, vgl. https://blog.lsvd.de/dekolon ialisierung-im-diskurs-queere-perspektiven-auf-dekolonisie rung-in-afrika/ (gefördert durch das Bundesministerium der Justiz, 2024), eeeee) Queere Kolonialerfahrung – Auswirkungen des Kolonialismus auf LSBTIQ* und Dekolonisierung des Völkerrechts, vgl. https://blog.lsvd.de/queere-kolonialerfahrung-webtalkzu-den-auswirkungen-des-kolonialismus-auf-lsbtiq-und-zu r-dekolonisierung-des-voelkerrechts/ (gefördert durch das Bundesministerium der Justiz, 2024), fffff) Online-Konferenz der Hirschfeld-Eddy-Stiftung „Do no harm – but do something: Internationale Projektarbeit für LSBTI stärken!“, vgl. www.hirschfeld-eddy-stiftung.de/inf ozentrum/online-konferenz-2022-do-no-harm-but-do-somet hing/programm (gefördert durch das Bundesministerium der Justiz, 2022), ggggg) LGBTIQ Aktivismus in Tunesien: Mawjoudin aus Tunis im Gespräch. Artivism – Ein wichtiges Tool für mehr LSBTI-Akzeptanz, vgl. https://blog.lsvd.de/lgbtiq-aktivismus-in-tu nesien-mawjoudin-aus-tunis-im-gespraech-artivism-ein-wic htiges-tool-fuer-mehr-lsbti-akzeptanz/ (gefördert durch das Bundesministerium der Justiz, 2022), hhhhh) Webtalk: Die Zerschlagung der LGBTIQ-Community per Gesetz und die Rolle der religiösen Anführer in Ghana, vgl. www.hirschfeld-eddy-stiftung.de/infozentrum/webtalks/cra ckdown-on-lgbti-in-ghana-a-focus-on-religion (gefördert durch das Bundesministerium der Justiz, 2021), iiiii) Projekt LGBTIQ-Menschenrechtsverteidiger*innen, gefördert durch das Bundesministerium der Justiz, 2021, darunter u. a. www.hirschfeld-eddy-stiftung.de/infozentrum/webt alks/webtalk-generalstreik-und-widerstand-in-kolumbien-a us-intersektionaler-sicht-ethnizitaet-geschlecht-und-sexuali taet; www.hirschfeld-eddy-stiftung.de/infozentrum/webtalk s/assisting-human-rights-defenders-on-the-ground (mit Teilnahme des Auswärtigen Amts [AA]; Staatsminister für Europa beim Bundesminister des Auswärtigen Michael Roth), jjjjj) Die pinke Linie, vgl. https://blog.lsvd.de/die-pinke-linie/, kkkkk) LSBTI-Inklusion in der Entwicklungszusammenarbeit – Aktionspläne aus Schweden und Kanada als Vorbild für Deutschland, vgl. www.hirschfeld-eddy-stiftung.de/infozen trum/webtalks/lgbti-inclusion-plan-in-development-coopera tion-action-plans-from-sweden-and-canada-as-models-for-g ermany, lllll) Tunisian LGBTI*Q+ – Between Violence, Disappointment and Hope, vgl. https://blog.lsvd.de/tunisian-lgbtiq-betweenviolence-disappointment-and-hope/, mmmmm) Beijing +25 and LBTQ engagement, vgl. www.eventbrit e.de/e/beijing-25-and-lbtq-engagement-registration-141402 632079, nnnnn) 100 Jahre Queer German Cinema, vgl. www.instagra m.com/p/DGLWXERzTo2/100-years-of-queer-german-cin ema-continues-this-week-with-renate-m%C3 ProzentBClle r-in-victo/ (Goethe Institut), ooooo) www.eventbrite.com/e/aesthetic-enlightenment-and-the-artof-decolonization-tickets-705396639337?aff=ebdsoporgpro file (Goethe Institut, Chicago, Film über Dekolonialisierung), ppppp) Aesthetic Enlightenment and the Art of Decolonization, vgl. www.eventbrite.com/e/reproductive-unfreedoms-repro ductive-justice-in-germany-and-the-us-tickets-4273256916 47?aff=ebdsoporgprofile (Goethe Institut, Chicago), qqqqq) Zuhurs Töchter, vgl. www.eventbrite.com/e/zuhurs-daughte rs-zuhurs-tochter-tickets-413092409517?aff=ebdsoporgpro file (Goethe Institut, Chicago), rrrrr) EUNIC Film Festival Chicago 2025, vgl. https://facets.org/programs/eunic-european-film-screenings-2025/ (Goethe Institut), sssss) Dekolonialistisches Wochenende, vgl. www. i n s t a g r a m.com/p/DQMJC5hCJPN/ (Kigali, Ruanda, Goethe Institut, 2025), ttttt) Queer Film Festival, vgl. www.instagram.com/p/C0kCaOa LgMd/ (Goethe Institut, Nairobi), uuuuu) LGBT Film Festival Warschau 2025, vgl. https://lgbtfestiva l.pl/en/partners/ (Goethe Institut als Partner), vvvvv) Hiqff36, vgl. www.hiqff.de/pages/programm-2025?local e=de, wwwww) „Walls are Tumbling Down“, vgl. https://t-m-a.de/projekte/walls-are-tumbling-down/?

Antwort

Die erbetenen Informationen können der Anlage 1 entnommen werden.*

Eine Vielzahl der Fragen beziehen sich auf Projekte des Goethe-Instituts. Die Bundesregierung fördert das Goethe-Institut institutionell, wobei Auswahl und Umsetzung von Projekten eigenverantwortlich durch das Goethe-Institut erfolgt. Hierbei sind folgende Förderbeträge aus Haushaltstitel 0504-687 40 bewilligt bzw. vorgesehen: 2019: 238 669 000 Euro, 2020: 254 165 000 Euro; 2021: 268 693 000 Euro; 2022: 236 849 000 Euro; 2023: 231 757 000 Euro; 2024: 229 544 000 Euro; 2025: 224 700 000 Euro; 2026: 227 700 000 Euro.

AnlageAnlage 1

PDF-Seiten 25–33 (9 Seiten) · im Originalformat beigefügt, nicht in Tabellen übernommen

Frage 14 Seite 14

Gibt es bereits ein Datum bzw. einen Zeitraum, in dem das LSBTI-Konzept der Bundesregierung evaluiert werden soll, wenn ja, durch wen, und welche Kosten entstehen hierdurch (vgl. Antwort der Bundesregierung zu Frage 55 der Großen Anfrage (wie Vorbemerkung der Fragesteller) auf Bundestagsdrucksache 21/3319, S. 15)?

Antwort

Nein.

Frage 15 Seite 15

Soll eine Evaluierung der feministischen Außen- und Entwicklungspolitik durchgeführt werden, wenn ja, wann, und durch wen (vgl. https://gpp i.net/2025/06/26/no-ideological-luxury-calling-for-an-evaluation-of-ger manys-feminist-foreign-policy)?

Antwort

Die Leitlinien der feministischen Außenpolitik werden nicht fortgesetzt. Eine Evaluierung ist nicht geplant.

Die Evaluierung der feministischen Entwicklungspolitik begann im Jahr 2026 und wird vom Deutschen Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEval) durchgeführt. Eine Veröffentlichung ist für Ende 2027 geplant.

Frage 16 Seite 15

Mit welchen Fördersummen, in welchem Zeitraum und mit wie vielen Teilnehmern aus welchen Staaten (ggf. bitte auch angeben, welche NGOs die Teilnehmer repräsentieren) wurde das CrossCulture Programme des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen, Stuttgart), welches die LGBTIQ-Thematik als eines seiner Schwerpunkte hat, durchgeführt (vgl. www.ifa.de/fileadmin/Content/docs/mediathek/publikationen/ifa_Gender Diversity-queeringthefunds_digital.pdf)?

Antwort

Das CrossCulture Programm wird seit 2005 durchgeführt und vergibt jährlich Stipendien an ca. 55 Berufstätige und ehrenamtlich Engagierte aus über 40 Ländern. Es wird aus der institutionellen Förderung des ifa finanziert. Themenschwerpunkte sind unter anderem Politik, Gesellschaft, Frieden sowie nachhaltige Entwicklung.

Frage 17 Seite 15

Haben Vertreter von LGBTIQ-Organisationen oder entsprechende Einzelpersonen den ifa-Preis erhalten, wenn ja, wann, und wer (vgl. www.if a.de/organisation/ifa-preis/)?

Antwort

Nein.

Frage 18 Seite 15

An welchen Foren, Veranstaltungen, Workshops etc. zu den Themen „LGBTIQ“, „Gender“, „Reproduktive Rechte/Abtreibung“ haben deutsche Diplomaten im Ausland seit 2017 teilgenommen (vgl. www.diversit y.lv/forum2022/ [Teilnahme von deutschem Botschafter am LGBTQ-Forum in Lettland], www.marriageforall.jp/pride7/en/ [Pride 7 (P 7), Teilnahme deutscher Botschafter im Rahmen der G7]; bitte nach Staaten und Rang der Diplomaten aufschlüsseln)?

Antwort

Eine statistische Erfassung im Sinne der Fragestellung erfolgt nicht.

Frage 19 Seite 15

Welche deutschen Diplomaten haben an dem Outright Summit teilgenommen (vgl. https://outrightinternational.org/outsummit)?

Antwort

Die Ständige Vertretung New York hat auf Arbeitsebene am Outright Summit teilgenommen.

Frage 20 Seite 15

Stimmt die Bundesregierung der Aussage des bundesgeförderten Hamburg International Queer Film Festival zu, wonach der „Ton der Bundesregierung“ gegen Queer bzw. LGBTIQ „feindseliger“ wird (vgl. www.hi qff.de/pages/programm-2025?locale=de; bitte begründen)?

Antwort

Die Bundesregierung kommentiert Aussagen einzelner Organisationen nicht.

Frage 21 Seite 16

Gab es eine Antwort auf diesen Brief der NGO CELS gegen den Besuch des argentinischen Staatspräsidenten Javier Milei in Deutschland, wenn ja, welchen Inhalts, werden die Unterzeichnerorganisationen dieses Briefs von der Bundesregierung gefördert, wenn ja, seit wann, wofür, und in welchem Zeitraum (vgl. www.fdcl.org/wp-content/uploads/2024/06/CELS-and-others-Letter-to-the-German-Foreign-Affairs-Office.pdf)?

Antwort

Der in der Fragestellung genannte Brief wurde zur Kenntnis genommen, aber nicht beantwortet.

Von den im Brief aufgeführten Organisationen wird das UNIDAS-Netzwerk durch das Auswärtige Amt im Rahmen des GIZ-Projekts „LAK-FSDRIO“ (Förderung von Stabilität, Demokratie und regelbasierter internationaler Ordnung) im Zeitraum 1. Oktober 2022 bis 30. Juni 2026 gefördert und erstreckt sich auf alle Länder Lateinamerikas und der Karibik. Es handelt sich um ein Projekt zur Unterstützung der Lateinamerika-Karibik-Initiative der Bundesregierung.

Frage 24 Seite 16

Warum soll nach Ansicht der Bundesregierung das georgische LGBTQ-Gesetz demokratiefeindlich sein (vgl. https://caucasuswatch.de/en/news/german-foreign-ministry-urges-georgia-to-stop-criticizing-its-ambassado r.html)?

Antwort

Das georgische „Gesetz für Familienwerte und den Schutz von Minderjährigen“ vom September 2024 steht aus Sicht der Bundesregierung u. a. im Widerspruch zur Verfassung Georgiens, insbesondere zu Artikel 5 (Gesundheitsfürsorge), Artikel 11 (Gleichheitsrecht), Artikel 17 (Recht auf Meinungsfreiheit), Artikel 21 (Versammlungsrecht) und Artikel 27 (Recht auf Bildung und Wissenschaftsfreiheit).

Frage 25 Seite 16

Welche vorgeblichen Fake News über die EU bzw. Deutschland hat die georgische Regierung wann verbreitet (vgl. https://caucasuswatch.de/en/news/german-foreign-ministry-urges-georgia-to-stop-criticizing-its-amba ssador.html)?

Antwort

Die Bundesregierung weist regelmäßig irreführende Aussagen der georgischen Regierung nachdrücklich zurück, in welchen Repräsentanten der Bundesregierung und der Europäischen Union fälschlicherweise angebliche Gewaltaufrufe oder die Einmischung in innere Angelegenheiten unterstellt wurden.

Frage 28 + 29 Seite 16

28Haben deutsche Diplomaten an der nachfolgenden Veranstaltung zur feministischen Außenpolitik in Frankreich teilgenommen, wenn ja, wer, und in welcher Funktion (vgl. https://webapps.france-diplomatie.info/dip lomatie-feministe/)?

29Hat Deutschland an dem interministeriellen Treffen zur feministischen Außenpolitik im 22./23. Oktober 2025 in Paris teilgenommen, wenn ja, wer, und warum (vgl. https://passblue.com/2025/11/05/feminist-foreignpolicies-are-fighting-for-their-life/)?

Antwort

Die Fragen 28 und 29 werden gemeinsam beantwortet.

Für Deutschland hat die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Dr. Bärbel Kofler, teilgenommen, um einen Beitrag zur Paneldiskussion „Auf dem Weg zu einer feministischen Reform der internationalen Finanzarchitektur: Gemeinsame Standards und innovative Lösungen“ zu leisten.

Frage 30 Seite 17

Welche finanziellen Ausgaben hatte die Bundesregierung im Zuge der Ausrichtung der Equal Rights Coalition Conference 2024 in Berlin (vgl. www.gob.mx/sre/prensa/mexico-and-germany-co-chair-fourth-equal-righ ts-coalition-conference?idiom=en)?

Antwort

Die Kosten für die Equal Rights Coalition – Konferenz 2024 beliefen sich auf insgesamt 734 712,18 Euro. Darin enthalten sind Kosten in Höhe von 455 683 Euro für den Co-Vorsitz der Equal Rights Coalition (ERC), welcher von 2022 bis 2024 gefördert wurde.

Frage 32 Seite 17

Wo, und wann wurden ggf. weitere Artikel von deutschen Diplomaten zu den Themen „LGBTIQ“, „Gender“, „Reproduktive Rechte/Abtreibung“ veröffentlicht (vgl. https://southafrica.diplo.de/sa-en/04-news/2596672-2 596672)?

Antwort

Eine statistische Erfassung im Sinne der Fragestellung erfolgt nicht.

Frage 33 Seite 17

Welche Beispiele für vorgebliche „anti LGBTIQ-Rhetorik“, „Desinformation“, „regressive Gesetzgebung“ usw. sind der Bundesregierung im Ausland im Zusammenhang mit den Themen „LGBTIQ“ und „Gender“ bekannt (vgl. https://canada.diplo.de/ca-en/2673180-2673180)?

Antwort

Eine statistische Erfassung im Sinne der Fragestellung erfolgt nicht.

Frage 34 Seite 17

Ist die Bundesrepublik Deutschland nach wie vor bei den Diplomats for Equality Mitglied (vgl. https://canada.diplo.de/ca-en/2673180-2673180; bitte begründen)?

Antwort

Einige deutsche Auslandsvertretungen nehmen am Format „Diplomats for Equality“ teil. Eine Mitgliedschaft im Sinne der Fragestellung gibt es nicht.

Frage 35 Seite 17

Auf welcher völkerrechtlichen Grundlage kommt die Bundesregierung zu der Auffassung, dass das „Anti-Homosexualitätsgesetz“ in Uganda, welches nach Auffassung der Fragesteller aus menschenrechtlicher Sicht kritikwürdig ist, gegen die nachfolgend aufgeführten internationalen Menschenrechtsabkommen wie den „Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte“ und insbesondere die „Afrikanische Charta der Menschenrechte und der Rechte der Völker“ verstößt (vgl. www.aus waertiges-amt.de/en/newsroom/news/2651222-2651222; bitte begründen und die entsprechenden Paragraphen anführen, gegen die nach Auffassung der Bundesregierung Verstöße vorliegen)?

Antwort

Laut Einschätzung der Bundesregierung steht das „Antihomosexualitätsgesetz“ in Uganda u. a. nicht im Einklang mit grundlegenden Menschenrechten, die sich insbesondere aus der Afrikanischen Charta der Menschenrechte und der Rechte der Völker sowie aus dem VN-Zivilpakt (CCPR) und dem VN-Sozialpakt (CESCR) ergeben, welche Uganda ratifiziert hat.

Frage 37 Seite 18

Wie schätzt die Bundesregierung die aktuelle Lage des deutschen Botschafters in Uganda ein (vgl. www.dw.com/en/germany-rejects-ugandassubversive-activities-accusation/a-72672859)?

Antwort

Die ugandische Regierung hat gegenüber dem deutschen Botschafter in Uganda ihre Wertschätzung zum Ausdruck gebracht und ihren Wunsch nach Kontinuität der bilateralen Zusammenarbeit geäußert.

Frage 38 Seite 18

Hat sich die Bundesregierung zum niederländischen Asylmodell (Abschiebung abgelehnter Asylbewerber nach Uganda, vgl. www.infomigra nts.net/en/post/67688/netherlands-to-send-rejected-asylum-seekers-to-ug anda) eine Auffassung gebildet, und wenn ja, wie lautet diese?

Antwort

Derzeit wird auf europäischer Ebene eine Rückkehrverordnung verhandelt. Darüber hinaus kommentiert die Bundesregierung keine Asylmodelle anderer Staaten.

Frage 39 Seite 18

Hat sich die Bundesregierung bei der Weltbank dafür eingesetzt, dass diese die finanzielle Unterstützung Ugandas aufgrund des dortigen LGBTIQ-Gesetzes stoppt (vgl. www.aljazeera.com/news/2023/8/10/uga nda-defiant-after-world-bank-halts-funding-over-anti-lgbtq-law; wenn ja, bitte begründen)?

Antwort

Die Bundesregierung hat den temporären Stopp der Weltbankvorhaben sowie die Einführung des Vorbehalts von Schutzmechanismen gegen Anti-Diskriminierung für neue Weltbank-Finanzierungen in Uganda unterstützt. Auf die Antwort zu Frage 35 wird verwiesen.

Frage 40 + 41 Seite 18

40Gibt es andere Staaten, wo sich Deutschland bei internationalen Finanzinstitutionen wie der Weltbank dafür einsetzt oder seit 2017 eingesetzt hat, dass diese aufgrund der Situation der LGBTIQ bzw. entsprechender Gesetzgebung die Finanzierung der betroffenen Staaten beenden oder pausieren, wenn ja, wann, wo, und mit welchem Ergebnis?

41Sind der Bundesregierung andere Staaten bekannt, in denen internationale Finanzinstitutionen die Finanzierung aufgrund der Situation der LGBTIQ bzw. entsprechender Gesetzgebung die Finanzierung der betroffenen Staaten seit 2017 gestoppt haben (bitte aufführen)?

Antwort

Die Fragen 40 und 41 werden gemeinsam beantwortet.

Informationen im Sinne der Fragestellung werden nicht statistisch erfasst.

Frage 42 Seite 18

Wie viele LGBTIQ-Asylbewerber aus Uganda bzw. anderen Staaten (bitte aufführen) kamen nach Kenntnis der Bundesregierung seit 2017 nach Deutschland (bitte gemäß der Fragestellung aufführen und jeweils die Anerkennungs- bzw. Ablehnungsquoten anführen)?

Antwort

Angaben im Sinne der Fragestellung werden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Rahmen des Asylverfahrens statistisch nicht erfasst.

Frage 43 Seite 19

Erkennt die Bundesregierung den „Fluchtgrund Queer“ an (vgl. https://q ueer-refugees.de/en/; bitte begründen)?

Antwort

Das Asylgesetz bestimmt in § 3b Absatz 1 Nummer 4 ausdrücklich, dass der Verfolgungsgrund der Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe insbesondere bei der sexuellen Orientierung oder der geschlechtlichen Identität vorliegen kann. Bei der Prüfung des Asylantrags prüft BAMF in jedem Einzelfall die individuellen Umstände der Antragstellenden.

Frage 44 Seite 19

Nimmt die Bundesregierung, eventuell. über ein Sonderprogramm, LGBTIQ-Personen aus Russland auf, wenn ja, wie viele, und seit wann (vgl. www.welt.de/politik/deutschland/article248951340/Bundeslaenderwollen-offenbar-queere-Menschen-aus-Russland-aufnehmen.html; bitte auch angeben, ob das Bundesministerium des Innern entsprechenden Plänen der Bundesländer zugestimmt bzw. diese abgelehnt hat)?

Antwort

Es existiert kein Aufnahmeprogramm aus Russland im Sinne der Fragestellung. Der Bundesregierung sind keine Einvernehmensbitten der Bundesländer zu Aufnahmeprogrammen im Sinne der Fragestellung bekannt.

Frage 45 Seite 19

Hat die Bundesregierung Kenntnisse darüber, wie vielen deutschen Staatsbürgern die Einreise in die USA aufgrund des deutschen „Selbstbestimmungsgesetzes“ verweigert wurde (vgl. www.washingtonblade.com/2025/03/10/german-government-issues-advisory-for-trans-nonbinary-peo ple-traveling-to-us/; wenn ja, bitte angeben und nach Jahren aufschlüsseln)?

Antwort

Der Bundesregierung liegen keine Kenntnisse im Sinne der Fragestellung vor.

Frage 46 Seite 19

In welchen Staaten sowie in welchen Sprachen wurde die Information über das deutsche „Selbstbestimmungsgesetz“ verbreitet (vgl. Deutsche Botschaft Neuseeland 2024, www.facebook.com/GermanEmbassyWellin gton/posts/the-new-law-on-legal-gender-recognition-in-germany-came-in to-force-on-november-1/970683165095791/)?

Antwort

Die Bundesregierung verweist auf die Website „Gesetze im Internet“ (abrufbar unter: www.gesetze-im-internet.de/englisch_sbgg/englisch_sbgg.pdf).

Frage 47 Seite 19

Haben sich Vertreter der Bundesregierung oder deutsche Diplomaten mit Vertretern der Freien Ungarischen Botschaft (FUB) getroffen, wenn ja, wann, wo, und zu welchem Anlass (vgl. https://schwulissimo.de/neuigkei ten/appell-neue-bundesregierung-einsatz-gegen-ungarns-pride-verbot)?

Antwort

Der Bundesregierung sind keine Treffen im Sinne der Fragestellung bekannt.

Frage 48 Seite 19

Wie erklärt sich die Bundesregierung, dass es – trotz der Teilnahme deutscher Diplomaten an der Pride in Budapest, des von Deutschland unterstützten Offenen Briefs wegen „LGBTIQ-Rechten“ in Ungarn u. a. – in Deutschland mehr homophobe Straftaten gibt als in Ungarn (vgl. https://ungarnheute.hu/news/deutsche-botschaft-belehrt-ungarn-waehrend-homo phobe-gewalt-im-eigenen-land-zunimmt-44674/)?

Antwort

Die Bundesregierung sieht keinen Sachzusammenhang im Sinne der Fragestellung.

Frage 49 Seite 20

Gibt oder gab es Offene Briefe, Stellungnahmen, Teilnahmen an Pride-Demonstrationen in Deutschland von Diplomaten Ungarns oder anderer Staaten (bitte nennen)?

Antwort

Eine statistische Erfassung im Sinne der Fragestellung erfolgt nicht.

Frage 50 Seite 20

Hat sich die Bundesregierung zu den Kritikpunkten der „non-binären“ Person Maja T. an ihren Haftbedingungen in Ungarn eine Meinung gebildet, und wenn ja, wie lautet diese (vgl. https://helge-limburg.de/2024/12/10/haftbesuch-verweigert-unterstuetzung-fuer-maja-t/)?

Antwort

Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu den Fragen 2 und 3 der Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke auf Bundestagsdrucksache 21/3134 verwiesen.

Frage 51 Seite 20

Mit welcher Summe wurde der queere Austausch zwischen den USA und Deutschland durch die Bundesregierung 2024 gefördert (vgl. Vorbemerkung der Fragesteller; Deutsches Generalkonsulat Boston, www.face book.com/germanyinboston/posts/%EF%B8 Prozent8F-from-boston-to-b erlin-this-years-youth-exchange-program-started-yesterday-we-a/970586 211780172/)?

Antwort

Die Fördersumme betrug 15 927,19 Euro.

Frage 52 Seite 20

Welche Punkte umfasste das Programm des in Frage 51 genannten Austauschs (teilnehmende Organisationen, Besuch von Institutionen, Parteien; vgl. www.lsu-berlin.de/news/lokal/244/Austausch-mit-BAGL Y.html)?

Antwort

Das Programm der Besucherreise BAGLY to Berlin umfasste eine Vielzahl von Terminen aus den Bereichen Kunst, Kultur, Gesellschaft, Geschichte und Politik.

Frage 53 Seite 20

Werden das NELFA (Network of European LGBTIQ* Families Associations) sowie die ILGA (International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans, and Intersex Association) von der Bundesregierung gefördert), wenn ja, seit wann, aus welchen Haushaltstiteln, und mit welchen Summen (vgl. https://ilga.org/ sowie https://nelfa.org/)?

Antwort

Eine Förderung aus dem Haushaltstitel 2303 687 01 des BMZ erfolgt im Haushaltsjahr 2026 in Höhe von 500 000 Euro.

Frage 54 Seite 20

Welche deutschen Staatssekretäre oder Bundesminister haben seit 2017 wann welche Staaten zu den Themenbereichen „LGBTIQ“, „Gender“ sowie „Reproduktive Rechte/Abtreibung“ besucht, und welche Nichtregierungsorganisationen haben sie dabei getroffen (vgl. www.lgl.lt/en/?p=2 7997, Besuch einer Staatssekretärin des Bundesjustizministeriums in Litauen 2024 bei LGBTIQ-Organisationen)?

Antwort

Reisen von Bundesministerinnen und Bundesministern und Staatssekretärinnen und Staatssekretären dienen in aller Regel mehreren Zielen – dabei findet, wo sinnvoll, auch die Menschenrechtspolitik der Bundesregierung Eingang.

Darüber hinaus steht nach Maßgabe der einschlägigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts das parlamentarische Informationsrecht unter dem Vorbehalt der Zumutbarkeit. Es sind alle Informationen mitzuteilen, über die die Bundesregierung verfügt oder die sie mit zumutbarem Aufwand in Erfahrung bringen kann (vgl. u. a. BVerfGE 124, 161, 197; 147, 50, 147 f.). Die Mitglieder der Bundesregierung sowie Parlamentarische Staatssekretärinnen und Parlamentarische Staatssekretäre bzw. Staatsministerinnen und Staatsminister, Staatssekretärinnen und Staatssekretäre pflegen in jeder Wahlperiode im Rahmen der Aufgabenwahrnehmung Kontakte mit einer Vielzahl von Akteuren aller gesellschaftlichen Gruppen im Inland und Ausland. Es ist weder rechtlich geboten noch im Sinne einer effizienten und ressourcenschonenden öffentlichen Verwaltung leistbar, entsprechende Informationen und Daten vollständig zu erfassen oder entsprechende Dokumentationen darüber zu erstellen oder zu pflegen.

Frage 55 Seite 21

Mit welchen Summen aus welchen Haushaltstiteln wurde das Theaterstück „Angels of America“, Aufführung in Nordmazedonien 2025, finanziert (vgl. www.slobodenpecat.mk/en/intervju-so-teatarskiot-rezhiser-fili p-petkovski-za-pretstavata-angeli-vo-amerika-rabotam-so-produkciski-dr im-tim/)?

Antwort

Die Bundesregierung weist die Bewertung der Fragesteller in ihrer Vorbemerkung zurück. Das Theaterstück „Angels in America“, eine mazedonische Produktion mit deutscher Beteiligung, wurde mit 2 000 Euro aus dem Kleinen Kultur- und Wissenschaftsfonds durch die Deutsche Botschaft in Skopje zusammen mit dem Ministerium für Kultur und Tourismus der Republik Nordmazedonien ko-finanziert.

Frage 56 Seite 21

Sind weitere Aufführungen des in Frage 55 genannten Theaterstücks in Nordmazedonien oder weiteren Staaten (bitte aufführen) geplant, wenn ja, wann und wo, und mit welchen Summen aus welchen Haushaltstiteln unterstützt die Bundesregierung diese?

Antwort

Nein.

Frage 57 Seite 21

Finanziert die Bundesregierung die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung, wenn ja, mit welchen Summen, aus welchen Haushaltstiteln, und für welche Vorhaben bzw. Projekte (vgl. www.dsw.org/; bitte seit 2017 gemäß der Fragestellung aufführen)?

Antwort

Die erbetenen Informationen können der Tabelle in Anlage 2 entnommen werden.*

AnlageAnlage 2

PDF-Seite 34 · im Originalformat beigefügt, nicht in Tabellen übernommen

Frage 58 Seite 21

Welche bundesgeförderten (bitte die jeweiligen Summen und Haushaltstitel anführen) bzw. durch die Bundesregierung ins Leben gerufenen bzw. unterstützten Preise für LGBTIQ-„Aktivisten“ wurden seit 2017 an wen verliehen (vgl. www.goethe.de/de/kul/pre/gme/prt/nim.html [Preisvergabe Goethe-Institut für LGBTI-Aktivistinnen aus Indien]; https://gulfnew s.com/world/asia/pakistan/pakistani-transgender-activist-wins-franco-ger man-prize-for-human-rights-1.75815842 [Transgender Aktivist aus Pakistan wird mit deutsch-französischem Menschenrechtspreis ausgezeichnet, 2022]; bitte auch die Staaten der „Aktivisten“ anführen)?

Antwort

Bei den in der Fragestellung aufgeführten Preisen handelt es sich um unterschiedliche Preise, die für eine Vielzahl von Themen in den Bereichen Kultur und Menschenrechte vergeben werden. Ein Preis der Bundesregierung ausschließlich für ein Engagement im Bereich LGBTQ existiert nicht.

Frage 59 Seite 22

Welche Preisträger aus welchen Staaten wurden mit dem Franco-German Prize for Human Rights ausgezeichnet (vgl. www.auswaertiges-amt.de/e n/aussenpolitik/themen/menschenrechte/franco-german-prize-2501086; bitte ggf. auch die NGOs aufführen)?

Antwort

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden über die Website des Auswärtigen Amts bekannt gegeben (abrufbar unter: www.auswaertiges-amt.de/de/newsroo m/deutsch-franzoesischer-preis-2747904).

Frage 60 + 61 Seite 22

60Mit welchen Summen wurde bzw. wird das Projekt Jeem aus welchen Haushaltstiteln finanziert (vgl. https://jeem.me/de/gender-sexuality; Sexualität, Gender, Queer für arabischsprachige Jugendliche, Goethe Institut)?

61Aus welchen Staaten greifen bzw. griffen die meisten Menschen auf das Portal Jeem zu (bitte die Daten seit Bestehen des Projekts nach Jahren und Staaten aufschlüsseln)?

Antwort

Die Fragen 60 und 61 werden gemeinsam beantwortet.

Es handelt sich um ein Projekt des Goethe-Instituts. Auf die Antwort zu Frage 13 wird verwiesen.

Frage 62 Seite 22

Wird das Feminist Network for Gender Transformative Education durch die Bundesregierung finanziert, wenn ja, seit wann, mit welchen Summen, und aus welchem Haushaltstitel (vgl. www.ungei.org/what-we-do/f emnet4gte)?

Antwort

Eine Förderung erfolgt aus Haushaltstitel 2303 687 01 des BMZ mit folgenden Summen: 2023: 506 000 Euro; 2024: 552 000 Euro; 2025: 234 000 Euro; 2026: 100 000 Euro.

Frage 63 Seite 22

Wird die United Nations Girls’ Education Initiative durch die Bundesregierung finanziert, wenn ja, seit wann, für welche Vorhaben, mit welchen Summen, und aus welchem Haushaltstitel (vgl. www.ungei.org/wha t-we-do/femnet4gte)?

Antwort

Eine Förderung erfolgt aus Haushaltstitel 2303 687 01 für das Projekt „Feministisches Netzwerk für gendertransformative Bildung“ mit folgenden Summen: 2023: 506 000 Euro; 2024: 552 000 Euro; 2025: 184 000, sowie für das Projekt „Collective Impact Partnership – Education for Equality and Peace” mit folgenden Summen: 2025: 184 000 Euro; 2026: 184 000 Euro.

Frage 64 Seite 22

Wurde der folgende Clip durch die Bundesregierung gefördert, wenn ja, mit welchen Summen, und aus welchem Haushaltstitel (vgl. www.youtu be.com/watch?v=gXxEdeh9IGk (ENTR, „Seenotrettung“, 2022)?

Antwort

Nein.

Frage 65 + 66 Seite 23

65Mit welchen Summen wurden welche Veranstaltungen bei der Muslim Pride in Berlin gefördert (vgl. www.instagram.com/p/C92KuXlMoY8/sowie https://liebe-ist-halal.de/)?

66Sind der Bundesregierung die Reaktionen der Muslime in Berlin sowie bundesweit auf die Muslim Pride bekannt, und wenn ja, wie lauten diese mehrheitlich?

Antwort

Die Fragen 65 und 66 werden gemeinsam beantwortet.

Eine Förderung durch die Bundesregierung fand nicht statt. Die Bundesregierung verweist darauf, dass sich der parlamentarische Informationsanspruch nur auf Gegenstände erstreckt, die einen Bezug zum Verantwortungsbereich der Bundesregierung gegenüber dem Bundestag haben und die in der Zuständigkeit der Bundesregierung liegen.

Frage 67 Seite 23

Wurde die Veranstaltung „Genderpolizei: Konflikte um Geschlechterfragen – performativ gelöst?“ (2026, Berlin) durch die Bundesregierung gefördert, wenn ja, mit welchen Summen, und aus welchem Haushaltstitel (vgl. https://salon.bbaw.de/fileadmin/Webdateien/Bilder/Salon_Sophie_ Charlotte_2026_Programm.pdf)?

Antwort

Nein.

Frage 68 Seite 23

Welche Vertreter der Bundesregierung nahmen an der in Frage 67 genannten Veranstaltung teil (vgl. https://blog.lsvd.de/another-world-is-notonly-possible-she-is-on-her-way/; gefördert durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz)?

Antwort

Weder an der in Frage 67 noch der in Frage 68 aufgeführten Veranstaltung haben Vertreterinnen und Vertreter der Bundesregierung teilgenommen.

Frage 69 Seite 23

Welche Vertreter der Bundesregierung waren bei der Nexus Initiative, Treffen in Mexiko im Dezember 2025, dabei (vgl. www.gob.mx/sre/pren sa/mexico-hosts-nexus-initiative-retreat-to-advance-multilateral-agendaon-sexual-and-reproductive-rights?idiom=en)?

Antwort

Es haben keine Vertreterinnen und Vertreter der Bundesregierung an dem Treffen teilgenommen.

Frage 70 + 70a + 70b Seite 23

70Mit welchen Summen wurden die nachfolgenden Veranstaltungen gefördert, bei denen Drag Queens aus Kinderbüchern vorgelesen haben:

70aGoethe Institut London: Die Veranstaltung begann mit einer interaktiven Drag-Story-Hour von Vicky Voyage, die aus zwei Kinderbüchern las: „Ein Tag im Leben von Marlon Bundo“ und „Mein Schatten ist lila“ (vgl. www.goethe.de/prj/vor/en/auf/que.html),

70bGoethe Institut Irland: Drag Story Queen, vor einem Jahr (www.face book.com/goetheinstitut.irland/photos/how-can-libraries-archives-an d-bookshops-transform-to-be-more-inclusive-and-safe/10657007922 28447/)?

Antwort

Die Bundesregierung fördert das Goethe-Institut institutionell. Auf die Antwort zu Frage 13 wird verwiesen.

Frage 71 Seite 24

Haben deutsche Einrichtungen im Ausland Räume für Veranstaltungen mit den Themen „LGBTIQ“, „Gender“, „Reproduktive Rechte/Abtreibung“ zur Verfügung gestellt, wenn ja, wo, und wann (bitte seit 2017 nach Jahren und Staaten aufschlüsseln und den Veranstaltungstitel nennen)?

Antwort

Eine statistische Erfassung im Sinne der Fragestellung erfolgt nicht. Generell gehört der Austausch mit zivilgesellschaftlichen Akteuren vor Ort zu den zentralen Aufgaben einer Auslandsvertretung.

Frage 72 Seite 24

Besteht zwischen sogenannten Trans-Rechten und Frauenrechten nach Auffassung der Bundesregierung ein Widerspruch (bitte begründen)?

Antwort

Die Bundesregierung sieht auf der Grundlage verfassungs- und europarechtlicher Vorgaben die Notwendigkeit eines gemeinsamen, intersektionalen Gleichstellungsschutzes. Die Bundesregierung verweist diesbezüglich auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts in seinem Beschluss vom 10. Oktober 2017.

Frage 73 Seite 24

Wird sich die Bundesregierung nach dem Vorbild der Trump-Administration dafür einsetzen, dass bei internationalen sportlichen Wettbewerben keine Trans-Athleten an Frauenwettbewerben teilnehmen bzw. wird sie jegliche (ideelle oder materielle) Unterstützung für solche Wettbewerbe entziehen (vgl. www.whitehouse.gov/presidential-actions/2025/02/keepi ng-men-out-of-womens-sports/; bitte begründen)?

Antwort

Die Entscheidung zur Teilnahme von Athletinnen und Athleten an internationalen sportlichen Wettbewerben obliegt dem jeweils zuständigen Verband.

Frage 74 Seite 24

Wurde oder wird das Projekt Building LGBTQ+ Communities in Germany and the United States: Past, Present, and Future des American-German Institute von der Bundesregierung gefördert, wenn ja, seit wann, mit welchen Haushaltsmitteln, und mit welchen Fördersummen (vgl. https://a mericangerman.institute/support/building-lgbtq-communities-in-german y-and-the-united-states-past-present-and-future/)?

Antwort

Auf die Antwort zu Frage 13oo wird verwiesen.