Vorbemerkung der Fragesteller
Vorbemerkung der Fragesteller
Unbestritten ist die Wohnungsfrage eine der zentralen sozialen Fragen unserer Zeit. Deutschland erlebt eine Wohnungskrise. Insbesondere in Städten, aber auch in immer mehr ländlichen Kreisen bringen die Wohnkosten Menschen an den Rand der finanziellen Leistbarkeit. Besonders betroffen sind Haushalte mit geringen Einkommen, aber auch immer mehr Normalverdienende sind mit den Wohnkosten überlastet. Es wird viel Geld für das Wohnen ausgegeben. Aber wird es zielgerichtet ausgegeben, für diejenigen, die sich das Wohnen nicht mehr leisten können?
Mit dieser Kleinen Anfrage werden die Gesamtheit der Förderprogramme des Wohnungsbaus, Steuervergünstigungen, eigener Wohnungsbau und Wohnkostenzuschüsse durch den Bund erfragt.
letzten Jahren die Finanzhilfen für den Sozialen Wohnungsbau der Länder kontinuierlich deutlich aufgestockt, dies zeigt bereits Wirkung. Trotz gestiegener Bau- und Finanzierungskosten und sinkender Baugenehmigungen im Gesamtmarkt in den letzten Jahren wurden im Kalenderjahr 2024 von den Ländern insgesamt knapp 62 000 Wohneinheiten im Bereich des Sozialen Wohnungsbaus gefördert, was einem deutlichen Anstieg gegenüber den Vorjahren entspricht. Wir wollen schnellstmöglich auch eine Trendwende bei dem Sozialmietwohnungsbestand erreichen.
Wie haben sich die Ausgaben für den sozialen Wohnungsbau in den letzten zehn Jahren entwickelt (bitte nach Jahren auflisten)?
Als Ausgleich für den Wegfall der Finanzhilfen für den Sozialen Wohnungsbau, die der Bund bis zur Föderalismusreform I an die Länder leistete, gewährte der Bund den Ländern seit Anfang 2007 bis einschließlich des Jahres 2019 sogenannte Kompensationszahlungen (auch Entflechtungsmittel genannt). Deren Umfang belief sich zunächst auf 518,2 Mio. Euro jährlich.
Im Jahr 2015 erfolgte durch das Asylverfahrensbeschleunigungsgesetz eine erste Aufstockung um 500 Mio. Euro jährlich für den Zeitraum von 2016 bis 2019. Für die Jahre 2017 und 2018 wurde mit dem Gesetz zur Beteiligung des Bundes an den Kosten der Integration und zur weiteren Entlastung von Ländern und Kommunen aus dem Jahr 2016 eine weitere Erhöhung um jeweils 500 Mio. Euro auf insgesamt 1 518,2 Mio. Euro vorgenommen. Eine Erhöhung um 500 Mio. Euro wurde auch für das Jahr 2019, dem letzten Jahr, in dem Kompensationszahlungen zu leisten sind, vorgenommen (Gesetz zur fortgesetzten Beteiligung des Bundes an den Integrationskosten der Länder und Kommunen und zur Regelung der Folgen der Abfinanzierung des Fonds „Deutsche Einheit“).
Seit dem Jahr 2020 kann der Bund Finanzhilfen für den Sozialen Wohnungsbau für gesamtstaatlich bedeutsame Investitionen der Länder und Gemeinden (Gemeindeverbände) zur Verfügung stellen. So hat der Bund den Ländern in den Programmjahren 2020 und 2021 einen Verpflichtungsrahmen von jeweils einer Mrd. Euro zur Verfügung gestellt. Im Programmjahr 2022 kam zusätzlich eine Mrd. Euro für den klimagerechten Sozialen Wohnungsbau hinzu. In den Programmjahren 2023 bis 2026 sind im Verpflichtungsrahmen für den Sozialen Wohnungsbau auch die Mittel für das Sonderprogramm Junges Wohnen in Höhe von jährlich insgesamt 500 Mio. Euro enthalten. In dem Programmjahr 2023 beträgt der Verpflichtungsrahmen für den Sozialen Wohnungsbau damit insgesamt 2,5 Mrd. Euro, im Programmjahr 2024 insgesamt 3,15 Mrd. Euro sowie im Programmjahr 2025 insgesamt 3,5 Mrd. Euro und im Programmjahr 2026 insgesamt 4 Mrd. Euro.
Im aktuellen Finanzplan bis 2029 sind im Jahr 2027 5 Mrd. Euro und für die Programmjahre 2028 und 2029 jeweils 5,5 Mrd. Euro vorgesehen.
Wie viele Sozialwohnungen wurden in den letzten zehn Jahren jährlich insgesamt neu geschaffen, wie viele davon als Mietwohnungen, und wie viele als Eigentum (bitte nach Jahren und Bundesländern auflisten)?
Es wird auf die nachfolgende Tabelle zu den im Sozialen Wohnungsbau geförderten Wohneinheiten für die Jahre 2020 bis 2024 verwiesen. Zahlen für die Jahre vor 2020 sind mit den in der Tabelle dargestellten Zahlen nicht vergleichbar. Grund dafür sind andere Vorgaben bei dem Einsatz der Bundesfinanzhilfen im Vergleich zu den Kompensationsmitteln. Zu den Kompensationsmitteln wird auf die Berichte der Bundesregierung über die Verwendung der Kompensationsmittel für den Bereich der sozialen Wohnraumförderung für die Jahre 2016 bis 2019 verwiesen (vergleiche Bundestagsdrucksachen 18/13054, 19/3500, 19/10220 und 19/19960).
Tabelle 1: Geförderte Wohneinheiten (insgesamt und differenziert nach Mietwohnungen und selbstgenutztem Wohneigentum) im Sozialen Wohnungsbau seit 2020 nach Ländern
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg (insgesamt) | 5.090 | 6.776 | 5.858 | 3.701 | 5.359 |
| darunter Mietwohnungen | 2.150 | 3.980 | 4.547 | 2.911 | 2.874 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 2.938 | 2.792 | 1.311 | 790 | 1.166 |
| Bayern (insgesamt) | 11.037 | 11.417 | 9.043 | 9.096 | 13.617 |
| darunter Mietwohnungen | 5.514 | 5.567 | 4.651 | 4.068 | 5.066 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 4.834 | 4.018 | 3.406 | 3.718 | 5.842 |
| Berlin (insgesamt) | 3.764 | 1.011 | 1.935 | 4.340 | 5.791 |
| darunter Mietwohnungen | 3.764 | 1.011 | 1.935 | 4.340 | 5.373 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Brandenburg (insgesamt) | 1.290 | 1.295 | 941 | 897 | 1.289 |
| darunter Mietwohnungen | 1.196 | 1.284 | 906 | 718 | 1.046 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 94 | 11 | 35 | 164 | 105 |
| Bremen (insgesamt) | 0 | 535 | 342 | 462 | 423 |
| darunter Mietwohnungen | 0 | 535 | 342 | 462 | 423 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Hamburg (insgesamt) | 4.977 | 4.604 | 3.679 | 4.244 | 5.685 |
| darunter Mietwohnungen | 4.958 | 4.580 | 3.666 | 3.774 | 5.310 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 19 | 24 | 13 | 45 | 159 |
| Hessen (insgesamt) | 3.000 | 3.915 | 3.279 | 2.918 | 4.647 |
| darunter Mietwohnungen | 1.028 | 2.288 | 2.359 | 1.918 | 2.653 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 1.081 | 1.060 | 762 | 1.000 | 1.315 |
| Mecklenburg-Vorpommern (insgesamt) | 236 | 476 | 470 | 889 | 766 |
| darunter Mietwohnungen | 236 | 476 | 469 | 854 | 593 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 0 | 0 | 1 | 3 | 1 |
| Niedersachsen (insgesamt) | 1.584 | 2.149 | 2.707 | 2.448 | 2.341 |
| darunter Mietwohnungen | 1.354 | 875 | 2.441 | 2.089 | 1.681 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 90 | 41 | 58 | 82 | 108 |
| Nordrhein-Westfalen (insgesamt) | 8.774 | 7.347 | 7.919 | 11.854 | 12.847 |
| darunter Mietwohnungen | 7.369 | 5.860 | 6.239 | 8.643 | 9.490 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 592 | 432 | 749 | 1.863 | 2.074 |
| Rheinland-Pfalz (insgesamt) | 2.905 | 1.899 | 1.743 | 2.996 | 2.443 |
| darunter Mietwohnungen | 1.465 | 972 | 1.058 | 2.261 | 1.799 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 1.083 | 801 | 685 | 694 | 631 |
| Saarland (insgesamt) | 0 | 0 | 0 | 61 | 226 |
| darunter Mietwohnungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sachsen (insgesamt) | 593 | 201 | 1.118 | 3.246 | 3.310 |
| darunter Mietwohnungen | 593 | 188 | 1.074 | 2.149 | 2.684 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 0 | 13 | 44 | 92 | 70 |
| Sachsen-Anhalt (insgesamt) | 421 | 1.208 | 647 | 688 | 0 |
| darunter Mietwohnungen | 349 | 1.156 | 616 | 642 | 0 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 72 | 52 | 31 | 46 | 0 |
| Schleswig-Holstein (insgesamt) | 1.162 | 1.173 | 1.308 | 1.353 | 2.246 |
| darunter Mietwohnungen | 893 | 1.015 | 1.214 | 1.149 | 1.932 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 210 | 133 | 86 | 114 | 126 |
| Thüringen (insgesamt) | 200 | 874 | 77 | 398 | 572 |
| darunter Mietwohnungen | 200 | 874 | 77 | 73 | 0 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Deutschland (insgesamt) | 45.033 | 44.880 | 41.066 | 49.591 | 61.562 |
| darunter Mietwohnungen | 31.069 | 30.661 | 31.594 | 36.051 | 40.924 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 11.013 | 9.377 | 7.181 | 8.611 | 11.597 |
Datenbasis: Angaben der Länder (Stand: 16.12.2025)
Wie viele Fördermittel für sozialen Wohnungsbau sind in den vergangenen zehn Jahren in die Eigentumsförderung geflossen (bitte nach Jahren und Bundesländern auflisten)?
Es wird auf die nachfolgende Tabelle für die Jahre 2020 bis 2024 verwiesen.
Es ist zu beachten, dass es sich bei den dargestellten Zinssubventionen und Zuschüssen um nominale Werte handelt, die gemäß Anlage 1 der Verwaltungsvereinbarungen über die Gewährung von Finanzhilfen des Bundes im Bereich des Sozialen Wohnungsbaus pauschaliert berechnet werden. Zur Berechnung der Finanzierungsbeteiligung des Bundes und der Länder wird dagegen eine barwertige Betrachtung herangezogen, wodurch insbesondere die über viele Jahre wirkenden Zinssubventionen deutlich weniger stark ins Gewicht fallen.
Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 1a verwiesen.
Tabelle 2: Gewährte nominale Finanzierungsmittel (Summe aus Zinssubventionen und Zuschüssen; Bundes- und Landesmittel) für die im Sozialen Wohnungsbau geförderten Wohnungen im selbstgenutzten Wohneigentum in Euro
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | 40.047.551 | 54.577.500 | 91.531.698 | 142.399.840 | 198.992.678 |
| Bayern | 84.995.900 | 78.276.863 | 74.948.182 | 178.640.915 | 416.302.106 |
| Berlin | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Brandenburg | 587.500 | 224.200 | 274.139 | 13.935.087 | 13.215.273 |
| Bremen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Hamburg | 298.238 | 212.945 | 115.682 | 1.359.056 | 5.893.032 |
| Hessen | 8.481.530 | 7.297.446 | 7.231.928 | 23.265.148 | 35.748.890 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 0 | 0 | 23.020 | 105.388 | 55.529 |
| Niedersachsen | 764.200 | 326.682 | 835.637 | 2.791.360 | 4.762.933 |
| Nordrhein-Westfalen | 18.552.096 | 13.513.414 | 33.992.222 | 182.822.354 | 304.715.546 |
| Rheinland-Pfalz | 25.631.640 | 19.220.782 | 18.077.650 | 37.072.287 | 33.582.303 |
| Saarland | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sachsen | 0 | 565.079 | 1.929.351 | 5.151.159 | 3.832.579 |
| Sachsen-Anhalt | 827.700 | 659.021 | 545.820 | 854.619 | 0 |
| Schleswig-Holstein | 919.983 | 3.049.528 | 2.660.096 | 7.165.356 | 7.768.477 |
| Thüringen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Deutschland | 181.106.338 | 177.923.460 | 232.165.424 | 595.562.569 | 1.024.869.346 |
Datenbasis: Angaben der Länder (Stand: 16.12.2025)
PDF-Seiten 19–25 (7 Seiten) · im Originalformat beigefügt, nicht in Tabellen übernommen
Wie viele Fördermittel für sozialen Wohnungsbau sind in den vergangenen zehn Jahren in die Sanierung und Modernisierung von Wohnungen geflossen (bitte nach Jahren [nach Mietwohnungen und Eigentum unterscheiden] und nach Bundesländern auflisten)?
Es wird auf die nachfolgende Tabelle für die Jahre 2020 bis 2024 verwiesen.
Im Übrigen wird auf die Antworten zu den Fragen 1a und 1b verwiesen.
Tabelle 3: Gewährte nominale Finanzierungsmittel (Summe aus Zinssubventionen und Zuschüssen; Bundes- und Landesmittel) für die im Sozialen Wohnungsbau geförderten Modernisierungen in Euro
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg (Miete und Eigentum) | 3.347.231 | 5.500.200 | 0 | 0 | 1.578.500 |
| darunter Mietwohnungen | 1.912.701 | 4.036.400 | 0 | 0 | 1.578.500 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 1.434.530 | 1.463.800 | 0 | 0 | 0 |
| Bayern (Miete und Eigentum) | 33.608.028 | 34.780.479 | 25.783.484 | 30.623.994 | 47.644.002 |
| darunter Mietwohnungen | 9.743.728 | 11.774.012 | 7.982.431 | 13.466.359 | 25.822.569 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 23.864.300 | 23.006.467 | 17.801.053 | 17.157.635 | 21.821.433 |
| Berlin (Miete und Eigentum) | 0 | 0 | 0 | 36.622.962 | 6.677.947 |
| darunter Mietwohnungen | 0 | 0 | 0 | 36.622.962 | 6.677.947 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Brandenburg (Miete und Eigentum) | 1.789.900 | 13.222.100 | 13.686.021 | 9.555.762 | 39.866.085 |
| darunter Mietwohnungen | 1.789.900 | 13.222.100 | 13.648.277 | 7.841.470 | 39.866.085 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 0 | 0 | 37.744 | 1.714.292 | 0 |
| Bremen (Miete und Eigentum) | 0 | 0 | 0 | 0 | 13.235.316 |
| darunter Mietwohnungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 13.235.316 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Hamburg (Miete und Eigentum) | 9.112.230 | 10.200.276 | 22.723.072 | 35.518.626 | 33.419.019 |
| darunter Mietwohnungen | 8.977.105 | 9.987.331 | 22.607.390 | 35.315.775 | 33.171.385 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 135.125 | 212.945 | 115.682 | 202.851 | 247.635 |
| Hessen (Miete und Eigentum) | 4.138.590 | 4.470.720 | 2.521.528 | 5.666.940 | 9.824.623 |
| darunter Mietwohnungen | 748.060 | 1.044.767 | 374.612 | 2.986.389 | 6.148.862 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 3.390.530 | 3.425.953 | 2.146.916 | 2.680.551 | 3.675.761 |
| Mecklenburg-Vorpommern (Miete und Eigentum) | 0 | 0 | 1.932.831 | 7.477.259 | 12.380.989 |
| darunter Mietwohnungen | 0 | 0 | 1.909.811 | 7.371.871 | 12.325.460 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 0 | 0 | 23.020 | 105.388 | 55.529 |
| Niedersachsen (Miete und Eigentum) | 5.960.900 | 9.657.657 | 9.775.633 | 18.570.292 | 12.343.559 |
| darunter Mietwohnungen | 5.907.800 | 9.631.830 | 9.608.542 | 18.202.771 | 11.759.010 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 53.100 | 25.826 | 167.091 | 367.520 | 584.550 |
| Nordrhein-Westfalen (Miete und Eigentum) | 55.954.513 | 46.404.341 | 100.841.651 | 154.191.696 | 261.609.042 |
| darunter Mietwohnungen | 53.680.342 | 44.157.123 | 95.922.620 | 133.932.616 | 213.622.458 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 2.274.172 | 2.247.218 | 4.919.031 | 20.259.080 | 47.986.584 |
| Rheinland-Pfalz (Miete und Eigentum) | 7.208.938 | 4.328.431 | 11.312.916 | 42.632.411 | 16.634.358 |
| darunter Mietwohnungen | 6.504.001 | 3.678.452 | 10.758.748 | 41.680.549 | 16.135.664 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 704.936 | 649.979 | 554.168 | 951.862 | 498.694 |
| Saarland (Miete und Eigentum) | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| darunter Mietwohnungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sachsen (Miete und Eigentum) | 0 | 1.706.357 | 7.367.127 | 99.392.616 | 146.853.508 |
| darunter Mietwohnungen | 0 | 1.706.357 | 7.367.127 | 99.392.616 | 146.853.508 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sachsen-Anhalt (Miete und Eigentum) | 3.617.800 | 12.361.955 | 6.387.102 | 8.605.073 | 0 |
| darunter Mietwohnungen | 3.617.800 | 12.361.955 | 6.387.102 | 8.605.073 | 0 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Schleswig-Holstein (Miete und Eigentum) | 954.943 | 985.625 | 1.817.490 | 6.024.158 | 13.687.471 |
| darunter Mietwohnungen | 954.943 | 985.625 | 1.817.490 | 6.024.158 | 13.687.471 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Thüringen (Miete und Eigentum) | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| darunter Mietwohnungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Deutschland (Miete und Eigentum) | 125.693.073 | 143.618.142 | 204.148.854 | 454.881.788 | 615.754.420 |
| darunter Mietwohnungen | 93.836.380 | 112.585.953 | 178.384.150 | 411.442.608 | 540.884.235 |
| darunter selbstgenutztes Wohneigentum | 31.856.693 | 31.032.188 | 25.764.704 | 43.439.179 | 74.870.185 |
Datenbasis: Angaben der Länder (Stand: 16.12.2025)
Wie viele Fördermittel für sozialen Wohnungsbau sind in den vergangenen zehn Jahren in Ankäufe von Belegungsbindungen von Wohnungen geflossen (bitte nach Jahren und Bundesländern auflisten)?
Es wird auf die nachfolgende Tabelle für die Jahre 2020 bis 2024 verwiesen.
Im Übrigen wird auf die Antworten zu den Fragen 1a und 1b verwiesen.
Tabelle 4: Gewährte nominale Finanzierungsmittel (Summe aus Zinssubventionen und Zuschüssen) für die im Sozialen Wohnungsbau geförderten Ankäufe sowie Verlängerungen von Belegungsbindungen in Euro
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | 12.154.900 | 13.744.800 | 22.534.200 | 13.133.400 | 29.163.500 |
| Bayern | 0 | 10.117.804 | 6.154.994 | 3.973.978 | 9.595.208 |
| Berlin | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Brandenburg | 0 | 0 | 0 | 0 | 4.548.100 |
| Bremen | 0 | 1.500.000 | 0 | 1.280.000 | 110.000 |
| Hamburg | 23.656.382 | 16.058.064 | 7.356.952 | 25.175.946 | 43.509.721 |
| Hessen | 9.697.460 | 16.180.201 | 15.025.546 | 18.275.597 | 21.099.510 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Niedersachsen | 81.100 | 127.902 | 1.718.010 | 2.097.253 | 1.640.068 |
| Nordrhein-Westfalen | 538.200 | 159.570 | 6.129.751 | 21.378.407 | 47.242.509 |
| Rheinland-Pfalz | 1.299.433 | 1.986.176 | 1.570.822 | 8.334.971 | 5.497.109 |
| Saarland | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sachsen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sachsen-Anhalt | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Schleswig-Holstein | 200.233 | 37.435 | 274.592 | 8.575.354 | 598.603 |
| Thüringen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Deutschland | 47.627.708 | 59.911.952 | 60.764.868 | 102.224.904 | 163.004.328 |
Datenbasis: Angaben der Länder (Stand: 16.12.2025)
Wie hoch war in den letzten zehn Jahren jeweils der Anteil der Länder-Kofinanzierung für die Bundesförderung sozialen Wohnungsbaus (bitte jährlich nach Bundesländern und Höhe der Kofinanzierung aufschlüsseln)?
In den Jahren 2015 bis 2019, in denen der Bund den Ländern noch die Kompensationsmittel und keine Finanzhilfen zur Verfügung gestellt hat, gab es keine Vorgaben hinsichtlich der Finanzierungsbeteiligung durch die Länder.
Seit der Einführung der Finanzhilfen des Bundes für gesamtstaatlich bedeutsame Investitionen der Länder und Gemeinden (Gemeindeverbände) im Bereich des Sozialen Wohnungsbaus betragen die Landesmittel erfahrungsgemäß im Barwert insgesamt mehr als hundert Prozent der Finanzhilfe. Die einzelnen Länder haben in den Programmjahren 2020 bis 2023 stets den in den einzelnen Verwaltungsvereinbarungen festgelegten Finanzierungsanteil erbracht. Aufgrund des zweijährigen Bewilligungszeitraums eines Programmjahres liegen die Daten für das Programmjahr 2024 erst im Jahr 2026 vor.
Wie viele Sozialwohnungen sind in den letzten zehn Jahren aus der Mietpreisbindung gefallen, und wie viele werden voraussichtlich in den nächsten fünf Jahren aus der Bindung fallen (bitte jährlich nach Bundesländern aufschlüsseln)?
Es wird auf die nachfolgende Tabelle für die Jahre 2020 bis 2024 verwiesen.
Informationen zu den auslaufenden Bindungen von Sozialwohnungen liegen der Bundesregierung erst seit dem Kalenderjahr 2020 vor. Zu den auslaufenden Bindungen der nächsten Jahre liegen der Bundesregierung keine belastbaren Informationen vor.
Tabelle 5: Anzahl der ausgelaufenen Bindungen von Sozialmietwohnungen
| 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | 2.309 | 4.498 | 1.431 | 1.289 | 1.354 |
| Bayern | 3.993 | 5.428 | 3.453 | 3.531 | 2.778 |
| Berlin | 3.365 | 4.634 | 6.383 | 6.614 | 7.801 |
| Brandenburg | 1.522 | 760 | 779 | 1.610 | 800 |
| Bremen | 285 | 478 | 427 | 1.325 | 433 |
| Hamburg | 6.276 | 3.171 | 2.511 | 4.148 | 3.810 |
| Hessen | 1.834 | 1.179 | 671 | 1.544 | 2.441 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 1.635 | 659 | 689 | 699 | 278 |
| Niedersachsen | 7.070 | 5.072 | 2.592 | 1.359 | 4.810 |
| Nordrhein-Westfalen | 21.083 | 18.961 | 16.050 | 17.040 | 19.688 |
| Rheinland-Pfalz | 4.064 | 3.712 | 2.712 | 3.209 | 2.632 |
| Saarland | 0 | 0 | 137 | 0 | 0 |
| Sachsen | 232 | 136 | 50 | 293 | 84 |
| Sachsen-Anhalt | 170 | 9 | 18 | 172 | 0 |
| Schleswig-Holstein | 801 | 947 | 1.039 | 1.218 | 1.069 |
| Thüringen | 927 | 1.344 | 1.217 | 1.133 | 1.170 |
| Deutschland | 55.566 | 50.988 | 40.159 | 45.184 | 49.148 |
Datenbasis: Angaben der Länder (Stand: 16.12.2025)
Wie hoch waren die Investitionen des Bundes in den Bau bundeseigener Wohnungen in den letzten zehn Jahren?
In den Jahren 2020 bis 2025 hat die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) rund 760 Mio. Euro in den Bau bundeseigener Wohnungen investiert. Vor dem Jahr 2020 hat die BImA keine Wohnungen gebaut.
Das Bundeseisenbahnvermögen (BEV) betreibt keinen Wohnungsbau, weshalb es keine Investitionen in den Wohnungsneubau oder den Wohnungserwerb gibt.
Wie viele Wohnungen hat der Bund in den letzten zehn Jahren gebaut, und wie viele davon wurden im laufenden Jahr fertiggestellt?
Die BImA hat in den letzten zehn Jahren 1 230 Wohnungen fertiggestellt, davon 223 im Jahr 2025.
Hinsichtlich des BEV wird auf die Antwort zu Frage 2 verwiesen.
Wie hoch waren die Ausgaben des Bundes für den Ankauf von Wohnungen in den letzten zehn Jahren?
Die BImA hat in den letzten zehn Jahren keine Wohnungen angekauft.
Hinsichtlich des BEV wird auf die Antwort zu Frage 2 verwiesen.
Wie hoch waren die Ausgaben des Bundes für den Ankauf von Belegungsbindungen in den letzten zehn Jahren?
In den Jahren 2015 bis 2020 gab es seitens der BImA keine Investitionen in Belegungsrechte. In den Jahren 2021 bis 2025 wurden insgesamt rund 16 Mio. Euro in Belegungsrechte investiert.
Hinsichtlich des BEV wird auf die Antwort zu Frage 2 verwiesen.
Wie hat sich der Bestand an bundeseigenen Wohnungen in den letzten zehn Jahren entwickelt (bitte jährlich auflisten)?
Nachfolgend findet sich die Entwicklung der sich im Besitz der BImA befindlichen Wohnungen für die Jahre 2017 bis 2025. Die vorherige Entwicklung sowie der Stand der Wohnungsanzahl aus den Jahren 2014 bis 2016 hält die BImA nicht vor.
| Wohnungsbestand (Stichtag 31. Dezember des Jahres) | Anzahl der Wohnungen (gerundet) |
|---|---|
| 2017 | 37.000 |
| 2018 | 36.000 |
| 2019 | 36.000 |
| 2020 | 36.000 |
| 2021 | 38.000 |
| 2022 | 38.000 |
| 2023 | 38.000 |
| 2024 | 38.000 |
| bis einschießlich Oktober 2025 | 38.000 |
Für das BEV wird auf die nachfolgende Tabelle verwiesen.
| Jahr | Wohnungsbestand |
|---|---|
| 2016 | 3085 |
| 2017 | 2842 |
| 2018 | 2661 |
| 2019 | 2447 |
| 2020 | 2262 |
| 2021 | 2148 |
| 2022 | 2033 |
| 2023 | 2033 |
| 2024 | 2033 |
| 2025 | 2033 |
Der Wohnungsbestand des Bundeseisenbahnvermögens ist seit dem Jahr 2023 aufgrund des geltenden Maßgabebeschlusses des Haushaltsausschusses (Veräußerungsverbot) unverändert.
3Wie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung die Gesamtausgaben von Bund, Ländern und Kommunen für Subjektförderung für Wohnkosten in den letzten zehn Jahren (bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
3aWie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung die Ausgaben von Bund, Ländern und Kommunen für Kosten der Unterkunft in den letzten zehn Jahren (bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
3bWie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung die Ausgaben des Bundes, der Länder und Kommunen für Unterkunft und Heizung im Rahmen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung in den letzten zehn Jahren (bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
3cWie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung die Ausgaben von Bund, Ländern und Kommunen für Wohngeld in den letzten zehn Jahren (bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
Die Fragen 3 bis 3c werden gemeinsam beantwortet.
Hierzu wird auf die folgenden Berichte der Bundesregierung verwiesen:
• Dritter Bericht der Bundesregierung über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland und Wohngeld- und Mietenbericht 2016 (Bundestagsdrucksache 18/13120, ab Seite 120),
• Vierter Bericht der Bundesregierung über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland und Wohngeld- und Mietenbericht 2020 (Bundestagsdrucksache 19/31570, ab Seite 137),
• Fünfter Bericht der Bundesregierung über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland und Wohngeld- und Mietenbericht 2024 (Bundestagsdrucksache 21/2170, ab Seite 129).
Welche Programme zur Wohneigentumsförderung gab es in den letzten zehn Jahren vom Bund, und wie hoch waren die jährlichen Ausgaben für die Eigentumsförderung (bitte die Summen nach Jahren und Programmen auflisten)?
Wie hoch waren die Ausgaben für die Wohnungsbauprämie in den letzten zehn Jahren (gesamt und nach Jahren)?
| Jahr | Ausgaben (in Tsd. Euro) |
|---|---|
| 2015 | 378.993 |
| 2016 | 223.077 |
| 2017 | 183.167 |
| 2018 | 162.094 |
| 2019 | 164.349 |
| 2020 | 160.621 |
| 2021 | 146.785 |
| 2022 | 160.268 |
| 2023 | 201.854 |
| 2024 | 218.041 |
| Gesamt | 1.999.249 |
Wie hoch waren die Ausgaben für das Baukindergeld in den letzten zehn Jahren (gesamt und nach Jahren)?
| Jahr | Anzahl Zusagen | Bewilligtes Zuschussvolumen in Mio. EUR |
|---|---|---|
| 2018 | 56.435 | 1.171,2 |
| 2019 | 128.782 | 2.692,1 |
| 2020 | 124.731 | 2.647,8 |
| 2021 | 82.183 | 1.778,7 |
| 2022 | 34.919 | 768,4 |
| Gesamt | 427.050 | 9.058,2 |
Quelle: KfW-Förderreport
Wie hoch waren die Ausgaben für die energetische Sanierung von Eigenheimen durch KfW-Programme (KfW = Kreditanstalt für Wiederaufbau), und wie viele Eigenheime wurden damit gefördert (bitte jährlich auflisten)?
Die energetische Sanierung von Wohngebäuden erfolgt(e) im Rahmen des CO -Gebäudesanierungsprogramms (bis zum Jahr 2021, sogenannte Program-2 me Energieeffizient Bauen und Sanieren – EBS), des Marktanreizprogramms (MAP; bis zum Jahr 2021) und der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG; seit dem Jahr 2021). Hierbei stand/steht nicht die Eigentumsförderung im Mittelpunkt, sondern vielmehr die energetische Sanierung/Neubau von Effizienzhäusern und Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien für die Wärmeerzeugung in Gebäuden. Bei Förderfällen wird daher nur zwischen Wohn- und Nichtwohngebäuden unterschieden.
Eine Übersicht der Förderfälle im Bereich Wohngebäude Sanierung in den oben genannten Förderprogrammen können dem Tabellenanhang* zu dieser Frage entnommen werden.
Die Bundesförderung „Jung kauft Alt“ fördert den Erwerb von Bestandsgebäuden von Familien mit minderjährigen Kindern im Haushalt. Anforderung an des geförderte Bestandsgebäudes sind, dass dieses einer der drei schlechtesten Gebäudeenergieklassen zugeordnet ist und sich Fördernehmer verpflichten, das geförderte Gebäude selbst zu nutzen und auf ein energetisches Zielniveau von mind. EH 85 EE oder EH Denkmal EE weiter zu entwickeln. Für die Finanzierung der Sanierungskosten können Fördernehmer die BEG in Anspruch nehmen.
Förderfälle „Jung kauft Alt“:
| Zusagen | Kreditvolumen in Mio. EUR | |
|---|---|---|
| 2024 | 223 | 26,26 |
| 2025* | 600 | 69,84 |
| Gesamt | 823 | 96,11 |
* Stand: November 2025
* Stand: November 2025
Welche weiteren Programme der Wohneigentumsförderung gab es in den letzten zehn Jahren, und wie hoch waren die jährlichen Ausgaben?
Seit Juni 2023 fördert die Bundesregierung mit der Bundesförderung „Wohneigentum für Familien“ (WEF) den Bau und Erwerb von klimafreundlichen Neubauten durch Familien.
Förderfälle „Wohneigentum für Familien“:
| Zusagen | Kreditvolumen in Mio. EUR | |
|---|---|---|
| 2023 | 1.675 | 304,9 |
| 2024 | 4.853 | 915,4 |
| 2025* | 3.963 | 734,4 |
| Gesamt | 10.491 | 1.954,8 |
* Stand: November 2025
* Stand: November 2025
Welche Förderungen bzw. Steuerabschreibungen des Bundes im Bereich Energieeffizienz von Wohngebäuden gab es in den letzten zehn Jahren, und wie hoch waren die Ausgaben für die jeweiligen Programme (bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
Die ertragsteuerlichen Maßnahmen, die an Energieeffizienzkriterien bei Gebäuden anknüpfen, umfassen die Steuerermäßigung für energetische Maßnahmen bei zu eigenen Wohnzwecken genutzten Gebäuden nach § 35c des Einkommensteuergesetzes (EstG) (ab 1. Januar 2020) und die Sonderabschreibung für Mietwohnungsneubau nach § 7b EStG (ab 1. Januar 2023).
Die geschätzten Steuermindereinnahmen für § 7b EStG und § 35c EStG können den Subventionsberichten der Bundesregierung entnommen werden.
Die Neubauförderung des BMWSB wird auf zwei Förderprogramme verteilt. Der „Klimafreundliche Neubau“ (KFN) und der „Klimafreundliche Neubau im Niedrigpreissegment“ (KNN).
Die Ausgaben waren wie folgt:
| KFN | KNN | |
|---|---|---|
| 2023 | 7,5 Mio. Euro (01.03. bis 31.12.) | |
| 2024 | 24,7 Mio. Euro | 3 Mio. Euro (01.10. bis 31.12.) |
Zur Förderung der Energieeffizienz von Wohngebäuden, die von Familien erworben werden, gibt es seit Juni 2023 die Bundesförderung „Wohneigentum für Familien“ und die Bundesförderung „Jung kauft Alt“ (siehe Antworten zu den Fragen 4a bis 4d).
Welche der Förderungen bzw. Steuerabschreibungen sind in energetische Sanierungen, welche in Modernisierungen und welche in den Neubau energieeffizienter Gebäude geflossen (bitte einzeln und jährlich auflisten)?
Die Steuerermäßigung des § 35c EStG umfasst nur die energetische Sanierung von zu eigenen Wohnzwecken genutzten eigenen Gebäuden (Bestandsimmobilien).
Die Sonderabschreibung nach § 7b EStG umfasst die Anschaffung oder Herstellung neuer – energieeffizienter – Mietwohnungen.
Förderkredit- und Zuschussvolumen
| KFN | KNN | |
|---|---|---|
| 2023 | 7.593 Mio. Euro (01.03. bis 31.12.) | |
| 2024 | 6.906 Mio. Euro | 68 Mio. Euro (01.10. bis 31.12.) |
Die Bundesförderung „Wohneigentum für Familien“ fördert seit Juni 2023 den Erwerb und Bau klimafreundlicher, energieeffizienter Neubauten. Die Bundesförderung „Jung kauft Alt“ fördert seit September 2024 den Erwerb sanierungsbedürftiger Wohngebäude. Familien verpflichten sich diese im Anschluss zu sanieren und können zur Finanzierung der Sanierungskosten andere Förderungen wie die „Bundesförderung für effiziente Gebäude“ (BEG) nutzen.
Eine Übersicht der Förderung energetischer Sanierungen und Neubau im Rahmen der Programme EBS, MAP und BEG ist dem Tabellenanhang* zu dieser Frage zu entnehmen.
Wie viele Wohnungen wurden durch Bundesprogramme, KfW-Programme und Steuerabschreibungen im Bereich energieeffiziente Gebäude gefördert (bitte zwischen Neubau und Sanierungen differenzieren)?
Aufgrund der tatbestandlichen Beschränkung der Steuerermäßigung des § 35c EStG auf Eigennutzung entspricht dessen Fallzahl näherungsweise der Zahl der durch § 35c EStG geförderten Wohnungen und Einfamilienhäusern. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass sich in jedem Jahr drei „Förderjahre“ des drei Jahre geltend gemachten § 35c EStG auswirken.
Auf die im Subventionsbericht der Bundesregierung ausgewiesenen Fallzahlen zu § 35c EStG wird verwiesen.
Der Bundesregierung liegen zur Sonderabschreibung nach § 7b EStG keine Informationen vor, da über die Inanspruchnahme, die nur dezentral im Rahmen der jeweiligen Steuerveranlagung berücksichtigt wird, keine statistischen Aufzeichnungen geführt werden.
Neubau (KFN): 2023 = 47.734 Wohneinheiten
Neubau (KFN und KNN): 2024 = 47.923 Wohneinheiten
„Wohneigentum für Familien“
| Jahr | Zusagen |
|---|---|
| 2023 | 1.675 |
| 2024 | 4.853 |
| 2025* | 3.532 |
* Stichtag: 31.10.2025
* Stichtag: 31.10.2025
„Jung kauft Alt“
| Jahr | Zusagen |
|---|---|
| 2024 | 223 |
| 2025* | 512 |
* Stichtag: 31.10.2025
* Stichtag: 31.10.2025
Eine Übersicht der Förderung energetischer Sanierungen und Neubau im Rahmen der Programme EBS, MAP und BEG können Sie dem Tabellenanhang* zu dieser Frage entnehmen.
Welche Zielgruppen (privat, gewerblich) haben in den letzten zehn Jahren Förderungen im Bereich Energieeffizienz von Wohngebäuden in Anspruch genommen (bitte zwischen Neubau und Sanierung differenzieren), und wie viele Wohneinheiten wurden innerhalb der einzelnen Zielgruppen durchschnittlich pro Förderfall beantragt?
Zu § 35c EStG wird auf die Antwort zu Frage 5b verwiesen. Die Steuerermäßigung nach § 35c EStG setzt die Eigennutzung voraus und kann folglich nur „privat“ – außerhalb der Einkünfteerzielung – in Anspruch genommen werden. Mit Ausnahme der Sondersituation bei Ferienwohnungen, über die zu § 35c EStG keine Erkenntnisse vorliegen, kann die Steuerermäßigung daher nur einzelne Wohneinheiten (Wohnungen und Einfamilienhäuser) betreffen.
Über die Zielgruppe, welche die Sonderabschreibung nach § 7b EStG in Anspruch genommen hat, liegen der Bundesregierung keine Erkenntnisse vor. Die Sonderabschreibung für Mietwohnungsneubau nach § 7b EStG kann – im Rahmen der Einkünfteerzielung – sowohl innerhalb der Gewinneinkünfte (zum Beispiel denen aus gewerblicher Vermietung) als auch der Überschusseinkünfte (zum Beispiel denen aus Vermietung und Verpachtung) geltend gemacht werden. Da bei Gewinneinkünften der nach Betriebsvermögensvergleich/ Einnahmenüberschussrechnung ermittelte Gewinn der Besteuerung zugrunde gelegt wird und die Sonderabschreibung nach § 7b EStG bereits innerhalb der Gewinnermittlung selbst berücksichtigt wurde, lässt sich deren Inanspruchnahme nicht feststellen. Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse über die durchschnittliche Anzahl der je Förderfall und Zielgruppe zur Förderung beantragten Wohneinheiten vor.
Die Neubauförderprogramme KFN und KNN stehen allen Investoren zur Verfügung. Eine Differenzierung der Antragstellenden im Verhältnis zu den Wohneinheiten wird nicht vorgenommen.
Die Wohneigentumsprogramme „Wohneigentum für Familien“ und „Jung kauft Alt“ wurden ausschließlich von Selbstnutzenden Familien in Anspruch genommen. Pro Förderfall wurde eine Wohneinheit beantragt.
Eine Übersicht der Antragstellergruppen bei der Förderung energetischer Sanierungen und Neubau im Rahmen der Programme EBS und BEG können den Tabellenanhängen* zu dieser Frage entnommen werden. Es wird darauf hingewiesen, dass nicht alle abgefragten Kriterien für die Fragen 5a bis 5c abgebildet werden können, weil eine Erfassung dieser Daten im Rahmen der Bewilligung nicht erfolgt ist. Für das MAP wurden die Antragstellergruppen statistisch nicht erfasst.
Welches monatliche Nettoeinkommen liegt bei den Zuwendungsempfangenden der Förderungen für Effizienz von Wohngebäuden vor (bitte in 1 000er-Schritten aufschlüsseln)?
Bei Wohneigentum für Familien lag das zu versteuernde Einkommen im Jahr 2023 in der Hauptsache in der Einkommensklasse bis 60 000 Euro, im Jahr 2024 zwischen 60 000 Euro bis 70 000 Euro und im Jahr 2025 zwischen 40 000 Euro bis 60 000 Euro.
Bei Jung kauft Alt lag das zu versteuernde Einkommen für das Jahr 2024 überwiegend bei 60 000 bis 70 000 Euro und für das Jahr 2025 überwiegend bei 50 001 bis 60 000 Euro.
Für die übrigen in der Frage genannten Förderprogramme liegen der Bundesregierung keine Informationen vor.
Welche Gebäudenutzung (Eigennutzung, Vermietung) liegt bei den Förderungsempfangenden vor?
Die Inanspruchnahme der Steuerermäßigung des § 35c EStG setzt die Nutzung zu eigenen Wohnzwecken voraus; die Inanspruchnahme der Sonderabschreibung für Mietwohnungsneubau nach § 7b EStG setzt die Nutzung zur Vermietung voraus.
Grundsätzlich wird in den Förderprogrammen KFN und KNN eine Nutzung zu Wohnzwecken vorgegeben. Ob die Wohneinheit selbstgenutzt wird, wird nur in einem Teilprogramm des KFN vorgegeben.
KFN Selbstnutzung: 2023 = 8.604 Wohneinheiten
KFN Selbstnutzung: 2024 = 5.768 Wohneinheiten
Zu WEF und JkA wird auf die Antwort zu Frage 5c verwiesen.
Für die übrigen in der Frage genannten Förderprogramme liegen der Bundesregierung keine Informationen vor.
6Welche Möglichkeiten von Steuerabschreibungen für den Wohnungsbau gab es in den letzten zehn Jahren?
6aWie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung die in den letzten zehn Jahren geltend gemachten Steuerabschreibungen im Bereich des Wohnungsbaus (bitte jährlich, differenziert nach Privatpersonen, Unternehmen, Immobilienfonds und Genossenschaften sowie öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften, auflisten)?
6bWie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung die Steuerabschreibungen für Leerstand von Wohnungen in den letzten zehn Jahren (bitte jährlich auflisten), und wie lauteten die Dienstanweisungen bzw. Ausführungsbestimmungen an Behörden für den Umgang mit Wohnungsleerstand?
6cWelche Sonderabschreibungen (Sonder-AfAs) für Wohnungsbau gab es in den letzten zehn Jahren, und wie hoch waren die jeweils geltend gemachten Abschreibungen (bitte jährlich auflisten)?
6dWelche Abschreibungsmöglichkeiten für Wohnungsbau gab es in den letzten zehn Jahren nach dem Einkommensteuergesetz, und wie hoch waren nach Kenntnis der Bundesregierung die geltend gemachten Abschreibungen (bitte jährlich auflisten)?
Die Fragen 6 bis 6d werden gemeinsam beantwortet.
Die Bundesregierung hat in den vergangenen zehn Jahren ein Bündel an steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten genutzt, um insbesondere den Mietwohnungsneubau zu unterstützen. Diese Instrumente wurden mehrfach weiterentwickelt und gezielt befristet eingesetzt, um Investitionsanreize an die aktuelle Lage auf dem Wohnungsmarkt anzupassen. Für Wohngebäude standen in den vergangenen zehn Jahren zunächst grundsätzlich die allgemeinen Regelungen der linearen Gebäudeabschreibung nach dem Einkommensteuergesetz (§ 7 Absatz 4 EStG) zur Verfügung. Zusätzlich wurde im Rahmen des Wachstumschancengesetzes eine zeitlich befristete degressive Abschreibung für neue Wohngebäude (§ 7 Absatz 5a EStG) eingeführt. Ergänzend zu den regulären Abschreibungsvorschriften wurde mit § 7b EStG eine Sonderabschreibung für den Bau neuer Mietwohnungen geschaffen, die zusätzlich zur linearen bzw. degressiven Abschreibung in Anspruch genommen werden kann.
Im Übrigen liegen der Bundesregierung keine umfassenden Informationen vor, da über die Inanspruchnahme steuerlicher Abschreibungsregelungen, die nur dezentral im Rahmen der jeweiligen Steuerveranlagung berücksichtigt werden, keine statistischen Aufzeichnungen geführt werden.
In Fällen von Wohnungsleerstand gelten – im Rahmen der privaten Vermögensverwaltung – die Randnummern 24 fortfolgend des BMF-Schreibens vom 8. Oktober 2004 zur „Einkünfteerzielung bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung“.
In wie vielen Fällen wurde bei Wohnungstransaktionen nach Kenntnis der Bundesregierung in den vergangenen zehn Jahren ein Share Deal angewendet, wie hoch waren die einzelnen Kaufsummen, und wie hoch schätzt die Bundesregierung die Steuerausfälle durch Share Deals bei Übernahmen von Wohnungen in den letzten zehn Jahren (bitte nach Jahren und Fällen aufschlüsseln)?
Nachfolgende Tabelle beinhaltet die erfassten Share Deals im Rahmen von Transaktionen von Wohnungsportfolios ab 800 Wohnungen, 2014 bis 2024.
Tabelle 5: Erfasste Share Deals im Rahmen von Transaktionen von Wohnungsportfolios ab 800 Wohnungen, 2014 bis 2024
| Jahr | Verkäufer | Käufer | Anzahl WE (anteilig) | verkaufter Anteil |
|---|---|---|---|---|
| 2014 | Fortress Investment Group LLC | Streubesitz | 39 700 | unter 90 % |
| 2014 | Round Hill Capital, Blackstone Group | Deutsche Annington Immobilien GmbH | 30 100 | über 95 % |
| 2014 | Monterey Holdings | Streubesitz | 27 100 | unter 90 % |
| 2014 | Whitehall/Goldman Sachs | Streubesitz | 25 700 | unter 90 % |
| 2014 | Monterey Holdings | Streubesitz | 22 100 | unter 90 % |
| 2014 | Fortress Investment Group LLC | Streubesitz | 19 400 | unter 90 % |
| 2014 | IMMOFINANZ AG | Streubesitz | 13 500 | unter 90 % |
| 2014 | DeWAG Stuttgart | Deutsche Annington Immobilien GmbH | 10 600 | 90 bis 95 % |
| 2014 | Corestate Capital AG | Adler Real Estate AG | 7 300 | 90 bis 95 % |
| 2014 | BGP Investment, Oxford Properties | Adler Real Estate AG | 6 400 | 90 bis 95 % |
| 2014 | Aktionäre der Estavis AG | Adler Real Estate AG | 6 300 | 90 bis 95 % |
| 2014 | Corestate Capital AG | GAGFAH Group | 5 000 | über 95 % |
| 2014 | unbekannt | LEG NRW | 2 400 | über 95 % |
| 2014 | Obligo Investment Management | TAG Immobilien AG | 2 300 | über 95 % |
| 2014 | Corestate Capital AG | Adler Real Estate AG | 2 200 | 90 bis 95 % |
| 2014 | Hanseatic Group | Anna B.V. AG / Eurolinque III LLC | 1 600 | über 95 % |
| 2014 | unbekannt | Adler Real Estate AG | 900 | unter 90 % |
| 2015 | GAGFAH S.A. | Deutsche Annington Immobilien GmbH | 135 500 | 90 bis 95 % |
| 2015 | Abu Dhabi Investment Authority, HIP Company Limited | Streubesitz | 22 800 | unter 90 % |
| 2015 | Aktionäre der Westgrund AG | Adler Real Estate AG | 19 700 | 90 bis 95 % |
| 2015 | Patrizia Immobilien AG | Deutsche Annington Immobilien GmbH | 18 700 | 90 bis 95 % |
| 2015 | ADO Group Ltd. | Streubesitz | 8 100 | unter 90 % |
| 2015 | Albona Limited, Haselsteiner Familienstiftung | MountainPeak Trading Limited | 6 000 | unter 90 % |
| 2015 | MountainPeak Trading Limited | Adler Real Estate AG | 6 000 | unter 90 % |
| 2015 | IMMOFINANZ AG | Streubesitz | 2 700 | unter 90 % |
| 2015 | Anteilseigner Immobilienfonds BERLIN IV A/S | Immeo Wohnen GmbH | 2 500 | unter 90 % |
| 2015 | unbekannt | ADO Properties S.A. | 900 | 90 bis 95 % |
| 2016 | Aktionäre der conwert Immobilien Invest | Vonovia SE | 16 900 | unter 90 % |
| 2016 | BGP Holdings Europe | Fonds von Morgan Stanley | 16 100 | über 95 % |
| 2016 | IMMOFINANZ AG | SAPINDA Holding B.V. | 5 000 | unter 90 % |
| 2016 | SAPINDA Holding B.V. | Streubesitz | 5 000 | unter 90 % |
| 2016 | Stadtwerke Gera | Benson Elliott Capital Management LLP | 5 000 | unter 90 % |
| 2016 | IMMOFINANZ AG | Streubesitz | 2 700 | unter 90 % |
| 2016 | bauverein AG Darmstadt | SWG Freiberg, Stadt Freiberg | 2 300 | unter 90 % |
| 2016 | Stadt Crimmitschau | IC Immobilienconsultinggesellschaft Jena | 1 900 | über 95 % |
| 2016 | unbekannt | ADO Properties S.A. | 1 800 | 90 bis 95 % |
| 2016 | Ärztekammer Steiermark | Immeo Wohnen GmbH | 900 | 90 bis 95 % |
| 2017 | Aktionäre der conwert Immobilien Invest | Vonovia SE | 5 100 | unter 90 % |
| 2017 | unbekannt | Deutsche Wohnen AG | 3 700 | 90 bis 95 % |
| 2017 | Adler Real Estate AG | Vestigo Capital Advisors LLP | 2 100 | unter 90 % |
| 2017 | ZBI Zentrale Boden Immobilien AG | Union Investment Institutional Property | 2 100 | 90 bis 95 % |
| 2017 | RWE Power AG, VTG GmbH | Vivawest Wohnen GmbH | 1 800 | über 95 % |
| 2017 | Gesellschafter der Noratis AG | Streubesitz | 300 | unter 90 % |
| 2018 | Aktionäre der BUWOG AG | Vonovia SE | 27 200 | über 95 % |
| 2018 | Aktionäre der Brack Capital Properties | Adler Real Estate AG | 8 300 | unter 90 % |
| 2018 | RPR-Gruppe, Signa-Gruppe | Immofinanz AG | 900 | unter 90 % |
| 2019 | Morgan Stanley | ZBI Zentrale Boden Immobilien AG, Union Investment | 16 100 | über 95 % |
| 2019 | ADO Group Ltd. | Adler Real Estate AG | 5 400 | unter 90 % |
| 2019 | Benson Elliott Capital Management LLP | Thüringer Industriebeteiligungs- GmbH und Co. KG | 3 700 | unter 90 % |
| 2019 | Sparkasse Bremen AG | Stadt Bremen | 2 900 | unter 90 % |
| 2019 | BAUM Unternehmensgruppe | LEG Immobilien AG | 2 100 | 90 bis 95 % |
| 2019 | Stadt Gera | Thüringer Industriebeteiligungs- GmbH und Co. KG | 700 | unter 90 % |
| 2019 | Intown Gruppe | Civitas Property Group | 700 | unter 90 % |
| 2020 | Aktionäre der Adler Real Estate AG | ADO Properties S.A. | 52 600 | 90 bis 95 % |
| 2020 | Aktionäre der Peach Property | Ares Management | 7 200 | unter 90 % |
| 2020 | verschiedene Verkäufer | Merz Real Esate GmbH & Co KG | 1 100 | unter 90 % |
| 2021 | Aktionäre der Deutschen Wohnen SE | Vonovia SE | 135 500 | unter 90 % |
| 2021 | Akelius Fastigheter AB | Heimstaden Bostad | 17 600 | über 95 % |
| 2021 | Adler Real Estate AG | LEG Immobilien AG | 15 400 | über 95 % |
| 2021 | Adler Real Estate AG, Brosh Capital Partners | LEG Immobilien AG | 3 700 | unter 90 % |
| 2021 | unbekannt | Coreo AG | 1 200 | unter 90 % |
| 2022 | Aggregate Holdings S.A. | Vonovia SE | 5 600 | unter 90 % |
| 2022 | Aktionäre der S Immo AG | CPI Property Group | 2 100 | unter 90 % |
| 2022 | Wohnungsgesellschaft Thale | HAAS Unternehmensgruppe | 900 | über 95 % |
| 2023 | Vonovia SE | Apollo Global Management | 9 300 | unter 90 % |
| 2023 | Vonovia SE | Apollo Global Management | 6 300 | unter 90 % |
| 2023 | Aktionäre der Omega AG | Whitefield Capital GmbH | 4 900 | unter 90 % |
| 2023 | Noratis AG | Merz Real Esate GmbH & Co KG | 500 | unter 90 % |
| 2024 | Adler Group S.A. | Orange Capital Partners | 6 100 | unter 90 % |
| 2024 | Brack Capital Properties | LEG Immobilien AG | 4 900 | unter 90 % |
| 2024 | Peach Property Group AG | GTC Paula, LFH Portfolio Acquico | 4 700 | unter 90 % |
| 2024 | Vonovia SE | Howoge Wohnungsbaugesellschaft | 4 500 | über 95 % |
Datenbasis: BBSR-Datenbank Wohnungstransaktionen Anmerkungen: Transaktionen ab 800 Wohnungen; gerundete Werte
Hinweis:
Vor dem Hintergrund umfangreicher Verkäufe von Mietwohnungsbeständen und ganzen Wohnungsunternehmen wurde im Jahr 2007 die BBSR-Datenbank Wohnungstransaktionen eingerichtet, um die Veränderungen der Anbieterstruktur auf dem Mietwohnungsmarkt zu beobachten. Die Datenbank basiert dabei auf systematischen Recherchen unterschiedlicher Print- und Internetquellen. Die Informationslage ist je nach Einzelfall von unterschiedlicher Qualität, Tiefe, Genauigkeit oder auch mit Unklarheiten und Widersprüchlichkeiten behaftet. Informationen zum Anteil von Share Deals, die gezielt zum Zwecke der Vermeidung von Grunderwerbsteuer getätigt wurden, sowie systematisch erfasste Kaufsummen liegen der Bundesregierung nicht vor und können aus der BBSR-Datenbank Wohnungstransaktionen nicht abgeleitet werden. Ob ein grunderwerbsteuerrechtlicher Zusammenhang vorliegt, ergibt sich aus der BBSR-Statistik nicht. Aussagen zu möglichen Steuerausfällen können daher nicht getroffen werden.
Wie viele Fördermittel und Kredite gingen nach Kenntnis der Bundesregierung in den letzten zehn Jahren an die zehn größten Wohnungsunternehmen (bitte jährlich nach Förder- bzw. Kreditprogramm auflisten)?
Hierzu liegen der Bundesregierung keine umfassenden Informationen vor.
Welche weiteren Programme bzw. Abschreibungsmöglichkeiten im Bereich der Wohnungspolitik gab es in den letzten zehn Jahren, und welche laufen aktuell vom Bund (bitte nach Jahren auflisten)?
Hierzu wird auf die folgenden Berichte der Bundesregierung verwiesen:
• Dritter Bericht der Bundesregierung über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland und Wohngeld- und Mietenbericht 2016 (Bundestagsdrucksache 18/13120),
• Vierter Bericht der Bundesregierung über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland und Wohngeld- und Mietenbericht 2020 (Bundestagsdrucksache 19/31570),
• Fünfter Bericht der Bundesregierung über die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Deutschland und Wohngeld- und Mietenbericht 2024 (Bundestagsdrucksache 21/2170).
Welche der in dieser Kleinen Anfrage genannten Programme bzw. Abschreibungsmöglichkeiten sind 1. der Eigentumsförderung, 2. den Investitionen in öffentliche bzw. gebundene Wohnungen, 3. den Investitionen für private Wohnungsunternehmen und 4. der Subjektförderung zuzuordnen, und wie hoch waren die Ausgaben bzw. Vergünstigungen in diesen vier Bereichen in den letzten zehn Jahren (bitte nach Bereich und Jahren auflisten)?
Die in der Kleinen Anfrage genannten Programme und Abschreibungsmöglichkeiten lassen sich nicht trennscharf in die genannten vier Bereiche einordnen.