Zugverspätungen nach der Generalsanierung Hamburg - Berlin

Drucksache 21/7729Antwortauf die Kleine Anfrage 21/733726.08.20268 Seiten16 FragenFraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNENBundesministerium für VerkehrVerkehr
Vorbemerkung der Fragesteller

Vorbemerkung der Fragesteller

Nach fast einem Jahr Bauarbeiten auf der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin hat die Deutsche Bahn AG diese am 14. Juni 2026 offiziell wiedereröffnet und zeitgleich angekündigt, dass es bis Ende Juni 2026 noch zu leichten Verzögerungen von bis zu 20 Minuten kommen könne (vgl. www.deutschebah n.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Inbetriebnahme-der-Strecke-Hamburg-Berlin-in-zwei-Stufen-Erste-Zugfahrten-ab-15-Mai-13769684).

Die Strecke wird sowohl von Reisenden als auch von Pendlern sehr viel genutzt; es liegt daher im besonderen Interesse, die Bahnstrecke nach wiederholten längeren Sperrzeiten wieder regulär nutzen zu können. Die Pünktlichkeit sowie Zugausfälle der ersten Betriebstage sind jedoch aus Sicht der Fragestellenden nicht zufriedenstellend. Gerade in den ersten Tagen kam es zu Verspätungen weit über das durch die DB InfraGO AG kommunizierte Ausmaß hinaus. Dazu kamen Zugausfälle sowie eine nicht funktionierende Informationspolitik.

Damit Reisende weiterhin gerne mit dem Zug fahren, muss die Pünktlichkeit auf der Strecke deutlich steigen. Die Bundesregierung muss gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG Ursachen für die Verzögerung identifizieren und konsequent angehen. Der Verweis auf die lange Kälteperiode reicht hier nicht aus. Insbesondere im Bereich der Abnahme von Stellwerken und Sicherungstechnik kommt es bei jeder Generalsanierung – sofern Maßnahmen in diesem Bereich durchgeführt werden – zu Verzögerungen bei der Inbetriebnahme: Riedbahn, Hamburg–Berlin, Nürnberg–Regensburg.

Text vor der ersten Frage

rungstechnik oft erst im Realbetrieb unter verkehrlicher Belastung festgestellt und abgestellt werden. Die DB InfraGO AG hält hierfür gezielt Personal bereit und es sei bereits zu entsprechenden Nachjustierungen und Fehlerbeseitigungen gekommen. Eine zusätzliche Einschränkung im Betriebsanlauf resultiere daraus, dass die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) zunächst noch nicht vollständig in Betrieb war. Die Zuschaltung letzter LZB-Zentralen erfolge in den kommenden Wochen.

Für die Bundesregierung ist eine verlässliche Wiederinbetriebnahme von Strecken nach erfolgter Korridorsanierung oberstes Ziel bei der Ertüchtigung des Schienennetzes. Diese Erwartungshaltung teilt Sie mit der DB AG.

Frage 1 Seite 2

Wie hoch war die Pünktlichkeit von Fernverkehrszügen, die die Strecke Berlin–Hamburg nutzen, zwischen dem 14. Juni und dem 30. Juni 2026 jeweils (bitte Startverspätung [Einbruchsverspätung] bei Einfahrt in die Strecke sowie Endverspätungen [Ausbruchsverspätung] bei Ausfahrt aus der Strecke angeben, bitte für jeden Tag aufschlüsseln)?

Antwort
Tabelle auf Seite 2 · 17 Zeilen × 3 Spalten
TagEinbruchspünktlichkeit Schienenpersonenfernverkehr (SPFV)Ausbruchspünktlichkeit (SPFV)
14.06.202651,3 Prozent11,5 Prozent
15.06.202645,2 Prozent13,1 Prozent
16.06.202649,4 Prozent22,9 Prozent
17.06.202650,0 Prozent24,7 Prozent
18.06.202631,8 Prozent14,9 Prozent
19.06.202636,1 Prozent10,8 Prozent
20.06.202637,5 Prozent25,0 Prozent
21.06.202647,3 Prozent32,4 Prozent
22.06.202655,7 Prozent27,8 Prozent
23.06.202657,1 Prozent28,6 Prozent
24.06.202635,0 Prozent12,5 Prozent
25.06.202644,6 Prozent14,9 Prozent
26.06.202633,3 Prozent15,2 Prozent
27.06.202629,8 Prozent14,9 Prozent
28.06.202625,0 Prozent11,5 Prozent
29.06.202630,9 Prozent14,7 Prozent
30.06.202641,9 Prozent21,6 Prozent
Frage 2 Seite 2

Wie viele Zugfahrten hatten zwischen dem 14. Juni und dem 30. Juni 2026 am Ende des Befahrens der Strecke eine Verspätung zwischen 30 und 120 Minuten (bitte für mehr als 30, 60, 90 und 120 Minuten aufschlüsseln)?

Antwort

Die Einteilung der Verspätungsklassen entsprechen den offiziellen Kategorien aus dem LeiDis (Leitsystem Disposition).

Tabelle auf Seite 2, 3 · 9 Zeilen × 2 Spalten
Verspätungsklasse Ausbruch (in Minuten)Anzahl Züge (SPFV) 14. bis 30. Juni 2026
bis 0:59105
bis 5:59134
bis 10:59116
bis 15:59127
bis 20:59130
bis 30:59164
bis 90:59363
mehr als 90:59133
Gesamt1 272
Frage 3 + 4 Seite 3

3Wie viele Zugfahrten im Fernverkehr sollten zwischen dem 14. Juni und dem 30. Juni 2026 stattfinden (bitte für jeden Tag aufschlüsseln)?

4Wie viele Zugfahrten im Fernverkehr zwischen dem 14. Juni und dem 30. Juni 2026 fielen aus (bitte für jeden Tag aufschlüsseln)?

Antwort

Die Fragen 3 und 4 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet.

Tabelle auf Seite 3 · 17 Zeilen × 3 Spalten
BetriebstagAnzahl geplante Zugfahrten DB FernverkehrAnzahl Ausfälle DB Fernverkehr
14.06.2026490
15.06.2026521
16.06.2026520
17.06.2026520
18.06.2026520
19.06.2026523
20.06.2026475
21.06.2026473
22.06.2026522
23.06.2026524
24.06.2026525
25.06.2026525
26.06.2026527
27.06.20265128
28.06.20265119
29.06.20265214
30.06.2026529
Frage 5 Seite 3

Was waren die fünf häufigsten Gründe für Verspätungen und Zugausfälle auf der Strecke zwischen dem 14. Juni und dem 30. Juni 2026?

Antwort

Hauptursächlich für die aufgetretenen Verspätungen waren Hitzetage mit Streckentemperaturen deutlich über 40 Grad Celsius, mehrere lokale Unwetter sowie Rückwirkungen der Baumaßnahmen im Knoten Berlin auf der Stadtbahn. Die von der DB InfraGO AG benannten fünf häufigsten Verspätungsursachen lauten wie folgt: Zugfolge aufgrund eines verspäteten Zuges, Unregelmäßigkeiten bei Bauarbeiten, Weichen, witterungsbedingte Anordnungen der Netzleitzentrale sowie Anlagen der Leit- und Sicherungstechnik.

Frage 6 Seite 4

Wie hoch war die Pünktlichkeit von Fernverkehrszügen, die die Strecke Berlin–Hamburg nutzen, ab dem 1. Juli 2026 jeweils (bitte Startverspätung [Einbruchsverspätung] bei Einfahrt in die Strecke sowie Endverspätungen [Ausbruchsverspätung] bei Ausfahrt aus der Strecke angeben, bitte für jeden Tag aufschlüsseln)?

Antwort
Tabelle auf Seite 4 · 26 Zeilen × 3 Spalten
TagEinbruchspünktlichkeit (SPFV)Ausbruchspünktlichkeit (SPFV)
01.07.202639,1 Prozent21,9 Prozent
02.07.202649,3 Prozent21,6 Prozent
03.07.202640,9 Prozent13,6 Prozent
04.07.202662,3 Prozent32,5 Prozent
05.07.202664,0 Prozent33,7 Prozent
06.07.202658,9 Prozent23,3 Prozent
07.07.202656,8 Prozent32,4 Prozent
08.07.202658,9 Prozent30,1 Prozent
09.07.202656,3 Prozent27,5 Prozent
10.07.202656,3 Prozent29,9 Prozent
11.07.202650,7 Prozent20,0 Prozent
12.07.202659,7 Prozent29,2 Prozent
13.07.202667,7 Prozent33,9 Prozent
14.07.202651,7 Prozent28,3 Prozent
15.07.202653,2 Prozent27,3 Prozent
16.07.202649,4 Prozent27,3 Prozent
17.07.202639,2 Prozent15,2 Prozent
18.07.202648,5 Prozent19,4 Prozent
19.07.202656,5 Prozent35,3 Prozent
20.07.202650,7 Prozent37,7 Prozent
21.07.202669,6 Prozent52,2 Prozent
22.07.202654,5 Prozent34,8 Prozent
23.07.202662,5 Prozent52,1 Prozent
24.07.202653,3 Prozent40,0 Prozent
25.07.202649,3 Prozent33,3 Prozent
26.07.202669,7 Prozent40,9 Prozent
Frage 7 Seite 4

Wie viele Zugfahrten hatten ab dem 1. Juli 2026 am Ende des Befahrens der Strecke eine Verspätung zwischen 30 und 120 Minuten (bitte für mehr als 30, 60, 90 und 120 Minuten aufschlüsseln)?

Antwort

Die Einteilung der Verspätungsklassen entsprechen den offiziellen Kategorien aus dem LeiDis (Leitsystem Disposition).

Tabelle auf Seite 4, 5 · 9 Zeilen × 2 Spalten
Verspätungsklasse Ausbruch (in Minuten)Anzahl Züge (SPFV) 1. bis 26. Juli 2026
bis 0:59284
bis 5:59288
bis 10:59258
bis 15:59229
bis 20:59186
bis 30:59220
bis 90:59327
mehr als 90:5986
Gesamt1 878
Frage 8 + 9 Seite 5

8Wie viele Zugfahrten im Fernverkehr sollten ab dem 1. Juli 2026 stattfinden (bitte für jeden Tag aufschlüsseln)?

9Wie viele Zugfahrten im Fernverkehr ab dem 1. Juli 2026 fielen aus (bitte für jeden Tag aufschlüsseln)?

Antwort

Die Fragen 8 und 9 werden aufgrund ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet.

Tabelle auf Seite 5 · 26 Zeilen × 3 Spalten
BetriebstagAnzahl geplante Zugfahrten DB FernverkehrAnzahl Ausfälle DB Fernverkehr
01.07.20265216
02.07.2026527
03.07.2026528
04.07.2026512
05.07.2026510
06.07.2026520
07.07.2026520
08.07.2026521
09.07.2026512
10.07.2026510
11.07.2026501
12.07.2026501
13.07.20265113
14.07.2026517
15.07.2026512
16.07.2026512
17.07.2026472
18.07.2026321
19.07.2026330
20.07.2026351
21.07.2026350
22.07.2026351
23.07.2026350
24.07.2026340
25.07.2026340
26.07.2026340
Frage 10 Seite 6

Was waren die fünf häufigsten Gründe für Verspätungen und Zugausfälle auf der Strecke seit dem 1. Juli 2026?

Antwort

Hauptursächlich für die aufgetretenen Verspätungen waren Hitzetage mit hohen Streckentemperaturen, mehrere lokale Unwetter (umgestürzte Bäume im Gleis) sowie Rückwirkungen der Baumaßnahmen u. a. im Knoten Berlin auf der Stadtbahn. Die von der DB InfraGO AG benannten fünf häufigsten Verspätungsursachen lauten wie folgt: Zugfolge aufgrund eines verspäteten Zuges, Triebfahrzeuge, Anlagen der Leit- und Sicherungstechnik (teilweise als Witterungsfolgen), Unregelmäßigkeiten bei Bauarbeiten sowie Fremdeinwirkung.

Frage 11 Seite 6

Welche Maßnahmen hat die DB InfraGO AG getroffen, um die infrastrukturseitig bedingten Verspätungen der Züge zu verbessern?

Antwort

Die DB InfraGO AG setzt in den kommenden Wochen letzte Restarbeiten auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin um. Auf den Abschnitten vor Hamburg und Berlin sind die Abnahmen der neuen Infrastruktur und Signaltechnik für den Hochgeschwindigkeitsbetrieb mit 230 km/h wie angekündigt in vollem Gang. Zudem beseitigt die DB InfraGO AG Restmängel und führt Optimierungen durch. Dafür sind während einzelner Nächte in den kommenden Wochen Sperrungen mit Auswirkungen auf den Zugverkehr erforderlich. Reisende und Eisenbahnverkehrsunternehmen wurden und werden darüber transparent informiert.

Im Übrigen wird auf die Vorbemerkung der Bundesregierung verwiesen.

Frage 12 Seite 6

Was plant oder tut die Deutsche Bahn AG konkret, um Reisenden und insbesondere Pendlern, die unter der Situation stark leiden, Alternativen zu bieten oder diese über die üblichen monetären Verspätungsentschädigungen hinaus zu entschädigen und zu besänftigen?

Antwort

Für Zugverspätungen auf der wiedereröffneten Strecke Hamburg–Berlin gilt nach Auskunft der DB AG die übliche Vorgehensweise.

Frage 13 Seite 6

Welche Maßnahmen hält die DB InfraGO AG im Bereich der Stellwerke und Sicherungstechnik grundsätzlich für notwendig, um wieder reguläre und pünktliche Abnahmen der Stellwerke zu ermöglichen?

Antwort

Die Leit- und Sicherungstechnik (LST) bildet in der Regel innerhalb der Korridorsanierungen einen Schwerpunkt. In den Korridoren mit umfangreicher LST-Sanierung Frankfurt–Mannheim, Hamburg–Berlin sowie Nürnberg–Regensburg sind die Störungen aus der LST deutlich gesunken. Für die Zukunft geändert wird, dass Arbeiten im Bereich des Kabeltiefbaus und der Kabelanlage teilweise im Vorfeld der Korridorsanierung vorgenommen werden, während der Hauptbauphase abgestimmt zwischen den Arbeiten im Oberbau und der Leit- und Sicherungstechnik agiert werden muss und teilweise Abnahmen und Inbetriebnahmen neuer Stellwerke im Nachgang zur Korridorsanierung durchgeführt werden. Dieses Vorgehen kommt bereits bei den laufenden Korridorsanierungen Troisdorf–Wiesbaden und Obertraubling–Passau zur Anwendung.

Frage 14 Seite 7

Welche Auflagen und Zulassungen bezüglich der Zulassung von Elektronischen Stellwerken und der Leit- und Sicherungstechnik haben sich in den letzten Jahren geändert, die die pünktliche Abnahme erschweren, und aus welchen Gründen wurden diese Änderungen jeweils erlassen?

Antwort

An den gesetzlichen Vorgaben haben sich keine Änderungen ergeben, die zu einer Aufwandsmehrung geführt haben. Jedoch resultiert oftmals aus der Einführung der Cenelec-Normung (EN 50126 bis 50129) eine umfangreichere Nachweisführung. Dies führt insbesondere bei LST-Altsystemen (Schnittstellen zu Altbau-Stellwerken, Bahnübergängen und Zugsicherungssystemen) dazu, dass der Aufwand für die Dauer zur Konzepterstellung, Begutachtung und Freigabe durch Prüfsachverständige nicht abschätzbar ist.

Frage 15 Seite 7

Welche Baumaßnahmen sowie Abnahmen und Prüfungen stehen auf der Strecke Berlin–Hamburg mit Stand 10. Juli 2026 noch aus, und bis wann sollen diese abgeschlossen werden?

Antwort

Es stehen die Inbetriebnahmen der LZB-Zentralen in Nauen und Büchen aus. Die Inbetriebnahmen sind für die kommenden Wochen vorgesehen. Erst nach deren Inbetriebnahme wird wieder ein fahrplanmäßiger Betrieb mit maximal 230 km/h möglich sein (wie vor der Korridorsanierung). Bis dahin sind in diesen Bereichen Fahrten mit maximal 160 km/h möglich.

Frage 16 Seite 7

Was plant die Bundesregierung im Zuge ihrer verkehrspolitischen Projektplanungen oder ihrer Haushaltsplanungen für die kommenden Jahre, um die Deutsche Bahn AG darin zu unterstützen, die Strecke Hamburg-Berlin künftig wieder reibungslos funktionieren zu lassen?

Antwort

Die Bundesregierung stellt der DB InfraGO AG bedarfsgerecht Bundesmittel für die Korridorsanierung der Strecke Hamburg–Berlin und darüber hinaus notwendige Ersatz- und Instandhaltungsmaßnahmen auf der Strecke zur Verfügung. Es liegt in der unternehmerischen Verantwortung der DB InfraGO AG, das in ihrem Eigentum stehende Schienennetz unter Einsatz dieser Bundesmitteln zuverlässig und leistungsfähig vorzuhalten. Das Bundesministerium für Verkehr evaluiert darüber hinaus derzeit die Strategie der Korridorsanierungen. Im Fokus der Prüfungen steht dabei insbesondere, warum sich zugesagte Termine für die Wiederinbetriebnahme von Korridoren verzögert haben, das Störgeschehen nicht wie erwartet reduziert werden konnte und wie dem begegnet wird.

Frage 17 Seite 7

Ist die geplante flächendeckende Abdeckung der Strecke mit dem Mobilfunkstandard 5G im Rahmen der Generalsanierung erfolgreich abgeschlossen, und nutzen die Mobilfunkanbieter die von der DB InfraGO AG errichteten Masten?

Antwort

Die Funkmasten entlang der Strecke Hamburg–Berlin sind größtenteils errichtet und sollen neben der Nutzung für den Bahnbetrieb für die Verbesserung der Mobilfunkversorgung mit 5G entlang der Strecke genutzt werden. Dafür finden derzeit Abstimmungen mit den Mobilfunkanbietern in Deutschland statt. Tests auf zwei Streckenabschnitten sind in Vorbereitung.

Frage 18 Seite 8

Wie hoch waren die Kosten pro errichtetem Funkmast durchschnittlich, und welche Maßnahmen sind geplant, um die Kosten deutlich zu reduzieren?

Antwort

Die Kosten für die Errichtung eines Funkmastes variieren in Abhängigkeit von vielfältigen Rahmenbedingungen wie u. a. den bautechnischen Anforderungen, der örtlichen Topologie und Auflagen der Träger öffentlicher Belange. Die Ausrüstung mit Funkmasten entlang der Strecke Hamburg–Berlin ist ein Pilotprojekt, das insbesondere dazu dient, Optimierungsmaßnahmen bei der Errichtung und Nutzung von Funkmasten zu untersuchen. Möglichkeiten zur Kostenreduzierung bestehen beispielsweise bei der bautechnischen Umsetzung, bei der Vereinfachung von Prozessen und Genehmigungsverfahren sowie bei der Nutzung Digitaler Tools. Für abschließende Aussagen werden Untersuchungen auf zusätzlichen Strecken mit weiteren Charakteristiken notwendig sein.