Übergriffe auf Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG seit 2015 und Sachstand Arbeitsschutz

Drucksache 21/5307Antwortauf die Kleine Anfrage 21/455209.04.202616 Seiten19 FragenFraktion der AfDBundesministerium für VerkehrInnere SicherheitVerkehr
Vorbemerkung der Fragesteller

Vorbemerkung der Fragesteller

Die Deutsche Bahn AG (DB AG) befindet sich zu 100 Prozent im Eigentum des Bundes. Die Beteiligungsführung wird durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV) wahrgenommen (www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Bundesvermoegen/Privatisierungs_und_Beteiligu ngspolitik/Beteiligungspolitik/deutsche-bahn-ag.html).

Sowohl die Zahl als auch die Brutalität der Übergriffe auf DB-Mitarbeiter nehmen nach Wahrnehmung der Fragesteller stetig zu. Am 3. Februar 2026 wurde ein Zugbegleiter in einem Regionalexpress nahe Landstuhl (Landkreis Kaiserslautern) bei einem Angriff lebensgefährlich verletzt und ist diesen Verletzungen am folgenden Tag erlegen. Ebenfalls am 3. Februar wurde am Bahnhof Hamburg-Dammtor ein DB-Aufsichtsmitarbeiter „mit Schlägen und Tritten gegen den Kopf attackiert“. Am 4. Februar wurden ein Zugbegleiter und ein Lokführer auf Höhe des Bahnhofs Lüdenscheid-Brügge (Märkischer Kreis) bespuckt und geschlagen (www.bild.de/regional/saarland/schaffner-totneue-details-zur-bahn-attacke-in-homburg-6982e36048913c2281394c91; www.bild.de/news/deutsche-bahn-angriff-auf-mitarbeiter-am-bahnhof-dammt or-in-hamburg-698342242dfdd2aa24525590; www.bild.de/regional/nordrhei n-westfalen/die-taeter-wieder-schwarzfahrer-naechster-zug-angriff-schaffnerbespuckt-lokfuehrer-geschlagen-69845b612dfdd2aa245264a0).

Wenn Kundenkontakt für DB-Mitarbeiter täglich physische und psychische Belastung, Bedrohung oder sogar Lebensgefahr bedeutet, stellen sich besondere Fragen an den Arbeitsschutz. Angesichts derart hemmungsloser Gewalt und einer kontinuierlich sinkenden Hemmschwelle vermuten die Fragesteller zudem einen Zusammenhang mit innenpolitischen Entscheidungen und Versäumnissen der vergangenen zehn Jahre.

Frage 1 Seite 2

Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl von DB-Mitarbeitern, die im Dienst Opfer einer Straftat geworden sind, zwischen 2015 und 2025 entwickelt (bitte je Kalenderjahr die zehn häufigsten Straftaten nach absoluten und prozentualen Zahlen aufschlüsseln)?

Antwort

Mit Blick auf die Vorbemerkung der Fragesteller wird davon ausgegangen, dass die Fragen der Kleinen Anfrage auf Übergriffe rekurriert. Als Grundlage wurden daher die von der Bundespolizei registrierten Gewaltdelikte genutzt.

Die statistischen Angaben in dieser wie weiterer Antworten generieren sich aus der Polizeilichen Eingangsstatistik der Bundespolizei (PES). Zum 1. Januar 2019 erfolgte eine technische Umstellung bei der Datenerhebung. Damit ist eine differenzierte Verarbeitung und Auswertung der statistischen Daten innerhalb der PES verbunden, insbesondere in Bezug auf die Gewaltdelikte. Eine vergleichbare Darstellung der Jahre 2015 bis 2018 auf Grundlage der PES ist daher nicht möglich.

Die statistischen Daten im Sinne der Fragestellung sind den nachfolgenden Übersichten zu entnehmen.

Tabelle auf Seite 2 · 3 Zeilen × 8 Spalten
Gewaltdelikte zum Nachteil von Mitarbeitern der Deutschen Bahn AG (DB AG) im bahnpolizeilichen Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei
2019202020212022202320242025
Anzahl geschädigte Mitarbeiter der DB AG1 8822 3732 3472 3662 3052 6623 023
Anzahl Gewaltdelikte zum Nachteil Mitarbeiter DB AG1 6422 0682 0432 0942 0702.4122 689
Tabelle auf Seite 2 · 15 Zeilen × 3 Spalten
2019
Straftat nach §§ StrafgesetzbuchAnzahl der DelikteAnteil
22394457,5 Prozent
24124114,7 Prozent
22420012,2 Prozent
24019011,6 Prozent
255311,9 Prozent
229221,3 Prozent
12540,2 Prozent
125a20,1 Prozent
25320,1 Prozent
11510,1 Prozent
12010,1 Prozent
24910,1 Prozent
25010,1 Prozent
25210,1 Prozent
34010,1 Prozent
Tabelle auf Seite 2, 3 · 10 Zeilen × 3 Spalten
2020
Straftat nach §§ StrafgesetzbuchAnzahl der DelikteAnteil
2231 16656,4 Prozent
24134116,5 Prozent
22423811,5 Prozent
24022310,8 Prozent
255592,9 Prozent
229261,3 Prozent
24970,3 Prozent
25330,1 Prozent
25230,1 Prozent
21220,1 Prozent
Tabelle auf Seite 3 · 11 Zeilen × 3 Spalten
2021
Straftat nach §§ StrafgesetzbuchAnzahl der DelikteAnteil
2231 05651,7 Prozent
24147523,3 Prozent
22422611,1 Prozent
2401859,1 Prozent
255582,8 Prozent
229361,8 Prozent
24920,1 Prozent
25220,1 Prozent
25310,0 Prozent
12510,0 Prozent
22610,0 Prozent
Tabelle auf Seite 3 · 14 Zeilen × 3 Spalten
2022
Straftat nach §§ StrafgesetzbuchAnzahl der DelikteAnteil
2231 01948,7 Prozent
24159928,6 Prozent
22422510,7 Prozent
2401517,2 Prozent
255482,3 Prozent
229371,8 Prozent
24950,2 Prozent
12530,1 Prozent
25220,1 Prozent
25310,0 Prozent
34010,0 Prozent
11310,0 Prozent
11410,0 Prozent
22210,0 Prozent
Tabelle auf Seite 3 · 10 Zeilen × 3 Spalten
2023
Straftat nach §§ StrafgesetzbuchAnzahl der DelikteAnteil
2231 00048,3 Prozent
24162530,2 Prozent
22422310,8 Prozent
2401085,2 Prozent
255502,4 Prozent
229371,8 Prozent
25280,4 Prozent
11360,3 Prozent
24950,2 Prozent
11430,1 Prozent
Tabelle auf Seite 3, 4 · 11 Zeilen × 3 Spalten
2024
Straftat nach §§ StrafgesetzbuchAnzahl der DelikteAnteil
2231 09545,4 Prozent
24184134,9 Prozent
2242379,8 Prozent
2401174,9 Prozent
255572,4 Prozent
229471,9 Prozent
25270,3 Prozent
25330,1 Prozent
24920,1 Prozent
11520,1 Prozent
21220,1 Prozent
Tabelle auf Seite 4 · 10 Zeilen × 3 Spalten
2025
Straftat nach §§ StrafgesetzbuchAnzahl der DelikteAnteil
2231 16343,3 Prozent
24197936,4 Prozent
2242589,6 Prozent
2401455,4 Prozent
255662,5 Prozent
229572,1 Prozent
25280,3 Prozent
25370,3 Prozent
24920,1 Prozent
22220,1 Prozent

Ergänzend wird auf die Vorbemerkung der Bundesregierung sowie die Antwort der Bundesregierung zu Frage 12 der Kleinen Anfrage der Fraktion der AfD auf Bundestagsdrucksache 21/4141 verwiesen.

Frage 2 Seite 4

Welche Berufsgruppen waren in den Fällen nach Frage 1 am häufigsten betroffen (bitte je Kalenderjahr die drei am häufigsten betroffenen Gruppen jeweils mit der Gesamtzahl der Fälle aufführen)?

Antwort

Auf Grundlage der PES sind keine entsprechenden Angaben möglich.

Frage 3 Seite 4

Wie verteilen sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Fälle nach Frage 1 auf den Nah- sowie Regional- und den Fernverkehr (bitte je Kalenderjahr in absoluten und prozentualen Zahlen angeben)?

Antwort

Die statistischen Daten im Sinne der Fragestellung sind den nachfolgenden Übersichten zu entnehmen.

Tabelle auf Seite 4 · 7 Zeilen × 3 Spalten
2019
Anzahl Gewaltdelikte zum Nachteil von Mitarbeitern der DB AG1 642
davon in fahrenden oder abfahrbereiten Zügen829
davonAnzahl DelikteAnteil
Reisezug-Nahverkehr31137,5 Prozent
Reisezug-Regionalverkehr41149,6 Prozent
Reisezug-Fern- und Hochgeschwindigkeitsverkehr10612,8 Prozent
Sonstige10,1 Prozent
Tabelle auf Seite 5 · 7 Zeilen × 3 Spalten
2020
Anzahl Gewaltdelikte zum Nachteil von Mitarbeitern der DB AG2 068
davon in fahrenden oder abfahrbereiten Zügen1 034
davonAnzahl DelikteAnteil
Reisezug-Nahverkehr40038,7 Prozent
Reisezug-Regionalverkehr48546,9 Prozent
Reisezug-Fern- und Hochgeschwindigkeitsverkehr14313,8 Prozent
Sonstige60,6 Prozent
Tabelle auf Seite 5 · 7 Zeilen × 3 Spalten
2021
Anzahl Gewaltdelikte zum Nachteil von Mitarbeitern der DB AG2 043
davon in fahrenden oder abfahrbereiten Zügen862
davonAnzahl DelikteAnteil
Reisezug-Nahverkehr32337,5 Prozent
Reisezug-Regionalverkehr37944,0 Prozent
Reisezug-Fern- und Hochgeschwindigkeitsverkehr14817,2 Prozent
Sonstige121,4 Prozent
Tabelle auf Seite 5 · 7 Zeilen × 3 Spalten
2022
Anzahl Gewaltdelikte zum Nachteil von Mitarbeitern der DB AG2 094
davon in fahrenden oder abfahrbereiten Zügen960
davonAnzahl DelikteAnteil
Reisezug-Nahverkehr33534,9 Prozent
Reisezug-Regionalverkehr42444,2 Prozent
Reisezug-Fern- und Hochgeschwindigkeitsverkehr19320,1 Prozent
Sonstige80,8 Prozent
Tabelle auf Seite 5 · 7 Zeilen × 3 Spalten
2023
Anzahl Gewaltdelikte zum Nachteil von Mitarbeitern der DB AG2 070
davon in fahrenden oder abfahrbereiten Zügen885
davonAnzahl DelikteAnteil
Reisezug-Nahverkehr23826,9 Prozent
Reisezug-Regionalverkehr42347,8 Prozent
Reisezug-Fern- und Hochgeschwindigkeitsverkehr20623,3 Prozent
Sonstige182,0 Prozent
Tabelle auf Seite 5 · 7 Zeilen × 3 Spalten
2024
Anzahl Gewaltdelikte zum Nachteil von Mitarbeitern der DB AG2 412
davon in fahrenden oder abfahrbereiten Zügen1 068
davonAnzahl DelikteAnteil
Reisezug-Nahverkehr27926,1 Prozent
Reisezug-Regionalverkehr55151,6 Prozent
Reisezug-Fern- und Hochgeschwindigkeitsverkehr21920,5 Prozent
Sonstige191,8 Prozent
Tabelle auf Seite 5 · 7 Zeilen × 3 Spalten
2025
Anzahl Gewaltdelikte zum Nachteil von Mitarbeitern der DB AG2 689
davon in fahrenden oder abfahrbereiten Zügen1 208
davonAnzahl DelikteAnteil
Reisezug-Nahverkehr35229,1 Prozent
Reisezug-Regionalverkehr59349,1 Prozent
Reisezug-Fern- und Hochgeschwindigkeitsverkehr24520,3 Prozent
Sonstige181,5 Prozent
Frage 4 Seite 6

Wie verteilen sich die Tatorte der Fälle nach Frage 1 auf die Bundesländer (bitte je Kalenderjahr in absoluten und prozentualen Zahlen angeben)?

Antwort

Die statistischen Daten im Sinne der Fragestellungen sind den nachfolgenden Übersichten zu entnehmen.

Tabelle auf Seite 6 · 16 Zeilen × 3 Spalten
2019
BundeslandAnzahl der DelikteAnteil
Berlin32820,0 Prozent
Bayern22813,9 Prozent
Hessen21513,1 Prozent
Baden-Württemberg20512,5 Prozent
Hamburg18311,1 Prozent
Nordrhein-Westfalen1438,7 Prozent
Niedersachsen603,7 Prozent
Sachsen-Anhalt503,0 Prozent
Brandenburg493,0 Prozent
Rheinland-Pfalz493,0 Prozent
Sachsen392,4 Prozent
Bremen291,8 Prozent
Mecklenburg-Vorpommern211,3 Prozent
Schleswig-Holstein201,2 Prozent
Saarland120,7 Prozent
Thüringen110,7 Prozent
Tabelle auf Seite 6 · 16 Zeilen × 3 Spalten
2020
BundeslandAnzahl der DelikteAnteil
Berlin45522,0 Prozent
Bayern24611,9 Prozent
Hessen20910,1 Prozent
Baden-Württemberg26012,6 Prozent
Hamburg1587,6 Prozent
Nordrhein-Westfalen30714,8 Prozent
Niedersachsen1125,4 Prozent
Sachsen-Anhalt291,4 Prozent
Brandenburg512,5 Prozent
Rheinland-Pfalz834,0 Prozent
Sachsen351,7 Prozent
Bremen201,0 Prozent
Mecklenburg-Vorpommern241,2 Prozent
Schleswig-Holstein381,8 Prozent
Saarland281,4 Prozent
Thüringen130,6 Prozent
Tabelle auf Seite 6, 7 · 16 Zeilen × 3 Spalten
2021
BundeslandAnzahl der DelikteAnteil
Berlin44621,8 Prozent
Bayern24512,0 Prozent
Hessen1617,9 Prozent
Baden-Württemberg2039,9 Prozent
Hamburg1889,2 Prozent
Nordrhein-Westfalen33816,5 Prozent
Niedersachsen1004,9 Prozent
Sachsen-Anhalt552,7 Prozent
Brandenburg663,2 Prozent
Rheinland-Pfalz653,2 Prozent
Sachsen472,3 Prozent
Bremen261,3 Prozent
Mecklenburg-Vorpommern381,9 Prozent
Schleswig-Holstein391,9 Prozent
Saarland180,9 Prozent
Thüringen80,4 Prozent
Tabelle auf Seite 7 · 16 Zeilen × 3 Spalten
2022
BundeslandAnzahl der DelikteAnteil
Berlin32915,7 Prozent
Bayern33416,0 Prozent
Hessen1939,2 Prozent
Baden-Württemberg26612,7 Prozent
Hamburg1919,1 Prozent
Nordrhein-Westfalen26412,6 Prozent
Niedersachsen1185,6 Prozent
Sachsen-Anhalt602,9 Prozent
Brandenburg492,3 Prozent
Rheinland-Pfalz612,9 Prozent
Sachsen401,9 Prozent
Bremen472,2 Prozent
Mecklenburg-Vorpommern301,4 Prozent
Schleswig-Holstein633,0 Prozent
Saarland271,3 Prozent
Thüringen221,1 Prozent
Tabelle auf Seite 7 · 16 Zeilen × 3 Spalten
2023
BundeslandAnzahl der DelikteAnteil
Berlin29514,3 Prozent
Bayern32915,9 Prozent
Hessen1748,4 Prozent
Baden-Württemberg26112,6 Prozent
Hamburg1688,1 Prozent
Nordrhein-Westfalen27313,2 Prozent
Niedersachsen1326,4 Prozent
Sachsen-Anhalt653,1 Prozent
Brandenburg602,9 Prozent
Rheinland-Pfalz753,6 Prozent
Sachsen653,1 Prozent
Bremen351,7 Prozent
Mecklenburg-Vorpommern321,5 Prozent
Schleswig-Holstein633,0 Prozent
Saarland341,6 Prozent
Thüringen90,4 Prozent
Tabelle auf Seite 7, 8 · 16 Zeilen × 3 Spalten
2024
BundeslandAnzahl der DelikteAnteil
Berlin31112,9 Prozent
Bayern35614,8 Prozent
Hessen1857,7 Prozent
Baden-Württemberg29812,4 Prozent
Hamburg1727,1 Prozent
Nordrhein-Westfalen43017,8 Prozent
Niedersachsen1365,6 Prozent
Sachsen-Anhalt733,0 Prozent
Brandenburg662,7 Prozent
Rheinland-Pfalz662,7 Prozent
Sachsen723,0 Prozent
Bremen431,8 Prozent
Mecklenburg-Vorpommern562,3 Prozent
Schleswig-Holstein943,9 Prozent
Saarland231,0 Prozent
Thüringen311,3 Prozent
Tabelle auf Seite 8 · 16 Zeilen × 3 Spalten
2025
BundeslandAnzahl der DelikteAnteil
Berlin33112,3 Prozent
Bayern40415,0 Prozent
Hessen2158,0 Prozent
Baden-Württemberg31911,9 Prozent
Hamburg1666,2 Prozent
Nordrhein-Westfalen43516,2 Prozent
Niedersachsen1606,0 Prozent
Sachsen-Anhalt1314,9 Prozent
Brandenburg722,7 Prozent
Rheinland-Pfalz1124,2 Prozent
Sachsen983,6 Prozent
Bremen311,2 Prozent
Mecklenburg-Vorpommern582,2 Prozent
Schleswig-Holstein913,4 Prozent
Saarland281,0 Prozent
Thüringen381,4 Prozent
Frage 5 Seite 8

Wie viele DB-Mitarbeiter wurden nach Kenntnis der Bundesregierung infolge eines Falles nach Frage 1 berufsunfähig (bitte je Kalenderjahr nach Berufsgruppe aufschlüsseln)?

Antwort

Antworten im Sinne der Fragestellung liegen nicht vor. Nach Angaben der DB AG werden aus Gründen des Datenschutzes die Vorfälle nicht mit persönlichen Daten wie Ausfallzeiten und Berufsunfähigkeiten verknüpft und ausgewertet.

Frage 6 Seite 8

Wie lange dauerte es nach Kenntnis der Bundesregierung in den Fällen nach Frage 1, die eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hatten, bis die betroffenen DB-Mitarbeiter in den Dienst zurückgekehrt sind (bitte je Kalenderjahr die durchschnittliche und jeweils maximale Arbeitsunfähigkeit in Tagen angeben)?

Antwort

Antworten im Sinne der Fragestellung liegen nicht vor.

Frage 7 + 7a + 7b + 7c Seite 9

7In wie vielen der Fälle nach Frage 1 wurde die Tat nach Kenntnis der Bundesregierung durch

7aeinen Täter,

7bzwei Täter,

7cmehr als zwei Täter gemeinschaftlich begangen (bitte je Kalenderjahr in absoluten und prozentualen Zahlen darstellen)?

Antwort

Aufgrund der Erfassungssystematik der statistischen Daten in den polizeilichen Systemen der Bundespolizei ist keine Aussage im Sinne der Fragestellung möglich.

Frage 8 Seite 9

Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Staatsangehörigkeiten der Täter nach Frage 1 entwickelt (bitte je Kalenderjahr die zehn häufigsten Staatsangehörigkeiten in absoluten und prozentualen Zahlen angeben)?

Antwort

Die statistischen Daten im Sinne der Fragestellung ist den nachfolgenden Übersichten zu entnehmen.

Tabelle auf Seite 9 · 10 Zeilen × 3 Spalten
2019
StaatsangehörigkeitAnzahl der TatverdächtigenAnteil an den bekannt gewordenen Tatverdächtigen
deutsch66351,6 Prozent
polnisch624,8 Prozent
afghanisch483,7 Prozent
nigerianisch423,3 Prozent
syrisch383,0 Prozent
somalisch332,6 Prozent
türkisch322,5 Prozent
rumänisch262,0 Prozent
gambisch221,7 Prozent
irakisch221,7 Prozent
Tabelle auf Seite 9 · 10 Zeilen × 3 Spalten
2020
StaatsangehörigkeitAnzahl der TatverdächtigenAnteil an den bekannt gewordenen Tatverdächtigen
deutsch81250,0 Prozent
polnisch935,7 Prozent
afghanisch613,8 Prozent
syrisch603,7 Prozent
rumänisch462,8 Prozent
nigerianisch432,6 Prozent
somalisch372,3 Prozent
guineisch342,1 Prozent
türkisch322,0 Prozent
gambisch251,5 Prozent
Tabelle auf Seite 9, 10 · 10 Zeilen × 3 Spalten
2021
StaatsangehörigkeitAnzahl der TatverdächtigenAnteil an den bekannt gewordenen Tatverdächtigen
deutsch88454,1 Prozent
polnisch855,2 Prozent
syrisch563,4 Prozent
türkisch513,1 Prozent
afghanisch442,7 Prozent
rumänisch322,0 Prozent
somalisch301,8 Prozent
nigerianisch291,8 Prozent
irakisch221,3 Prozent
marokkanisch201,2 Prozent
Tabelle auf Seite 10 · 10 Zeilen × 3 Spalten
2022
StaatsangehörigkeitAnzahl der TatverdächtigenAnteil an den bekannt gewordenen Tatverdächtigen
deutsch80450,3 Prozent
polnisch865,4 Prozent
syrisch523,3 Prozent
türkisch513,2 Prozent
afghanisch472,9 Prozent
marokkanisch362,3 Prozent
rumänisch352,2 Prozent
nigerianisch291,8 Prozent
irakisch221,4 Prozent
bulgarisch211,3 Prozent
Tabelle auf Seite 10 · 10 Zeilen × 3 Spalten
2023
StaatsangehörigkeitAnzahl der TatverdächtigenAnteil an den bekannt gewordenen Tatverdächtigen
deutsch81251,3 Prozent
polnisch885,6 Prozent
syrisch583,7 Prozent
afghanisch442,8 Prozent
türkisch412,6 Prozent
rumänisch382,4 Prozent
algerisch301,9 Prozent
eritreisch281,8 Prozent
somalisch271,7 Prozent
marokkanisch251,6 Prozent
Tabelle auf Seite 10 · 10 Zeilen × 3 Spalten
2024
StaatsangehörigkeitAnzahl der TatverdächtigenAnteil an den bekannt gewordenen Tatverdächtigen
deutsch92249,6 Prozent
polnisch1045,6 Prozent
afghanisch673,6 Prozent
syrisch633,4 Prozent
türkisch583,1 Prozent
ukrainisch442,4 Prozent
rumänisch432,3 Prozent
algerisch422,3 Prozent
eritreisch301,6 Prozent
marokkanisch291,6 Prozent
Tabelle auf Seite 11 · 10 Zeilen × 3 Spalten
2025
StaatsangehörigkeitAnzahl der TatverdächtigenAnteil an den bekannt gewordenen Tatverdächtigen
deutsch1 11353,5 Prozent
polnisch1065,1 Prozent
syrisch894,3 Prozent
türkisch683,3 Prozent
ukrainisch623,0 Prozent
afghanisch602,9 Prozent
rumänisch462,2 Prozent
marokkanisch281,3 Prozent
bulgarisch271,3 Prozent
italienisch261,2 Prozent

Aufgrund von Tatmehrheiten sowie gemeinschaftliche Begehungsformen kann die Gesamtzahl der Gewaltdelikte von der Summe der Tatverdächtigen abweichen.

Frage 9 Seite 11

Inwiefern wurden die Taten nach Frage 1 nach Kenntnis der Bundesregierung bislang strafrechtlich geahndet (Anzahl Verfahrenseinstellungen, Anklageerhebungen und Urteile gruppiert nach Strafmaß; bitte je Kalenderjahr nach Straftatbestand aufschlüsseln)?

Antwort

Der Bundesregierung liegen keine Erkenntnisse im Sinne der Fragestellung vor.

Frage 10 Seite 11

Worauf führt die Bundesregierung den Anstieg der Anzahl der Übergriffe gegen DB-Mitarbeiter von mehr als 83 Prozent zwischen 2015 und 2024 zurück (vgl. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/609653/umfrag e/uebergriffe-gegen-mitarbeiter-der-deutschen-bahn/)?

Antwort

Das Reisendenaufkommen hat seit der Corona-Pandemie wieder zugenommen. Hierdurch finden auch vermehrt Kontrollen bei den Reisenden in Zügen und an Bahnhöfen statt. In den Kontrollsituationen, wie z. B. Fahrausweiskontrollen – insbesondere bei der Prüfung der Identität anhand der Personaldokumente, Durchsetzung des Hausrechts etc. –, zeigen Menschen eine aggressivere Haltung gegenüber Arbeitnehmern mit Unternehmensbekleidung, die dann in vielen Fällen durch verbale und tätliche Übergriffe zum Ausdruck kommt.

Frage 11 Seite 11

Worauf führt die Bundesregierung den Rückgang der Anzahl der Übergriffe gegen DB-Mitarbeiter in den Jahren 2019, 2021 und mutmaßlich auch 2020 zurück (für 2020 ist laut vorliegender Quelle kein Wert vorhanden, ebd.)?

Antwort

Nach Angaben der DB AG war das Reiseaufkommen der Bevölkerung im betreffenden Zeitraum unter dem Einfluss des COVID-19-Infektionsgeschehens im Verhältnis zu den Vor- und Folgejahren geringer.

Frage 12 + 12a Seite 12

12Welche Maßnahmen wurden nach Kenntnis der Bundesregierung seit 2015 arbeitgeberseitig zum Schutz der DB-Mitarbeiter vor bzw. bei Übergriffen etabliert (vgl. www.zdfheute.de/panorama/bahn-sicherheit-a ngriff-bodycam-strafe-100.html)?

12aWelche Rolle spielten nach Kenntnis der Bundesregierung Übergriffe auf DB-Mitarbeiter im Jahr 2015 und gegenwärtig jeweils in der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung der DB (bitte auch anhand Anzahl, Kapitel, Seiten oder Ähnlichem quantifizieren)?

Antwort

Die Fragen 12 und 12a werden gemeinsam beantwortet.

Nach Angaben der DB AG werden Übergriffe auf Mitarbeiter seit Jahren im Rahmen der betrieblichen Gefährdungsbeurteilungen in Abhängigkeit der jeweiligen Tätigkeit berücksichtigt.

Frage 12b Seite 12

Seit wann können DB-Mitarbeiter nach Kenntnis der Bundesregierung Übergriffe via App melden, und wie viele solcher Meldungen haben DB-Mitarbeiter seit Beginn dieser Maßnahme abgesetzt (bitte je Kalenderjahr angeben)?

Antwort

Nach Angaben der Deutschen Bahn AG wurde seit 2023 ein digitales Erfassungssystem sukzessiv eingeführt. Dies befindet sich derzeit noch in der Entwicklung und wird in der ersten Phase bis Ende 2026 abgeschlossen sein.

Folgende Übersicht zur Erfassung durch die Mitarbeiter zu „Übergriffe (Körperverletzungen) auf DB-Mitarbeiter“.

Tabelle auf Seite 12 · 3 Zeilen × 2 Spalten
JahrAnzahl
20233 144
20243 324
20253 262
Frage 12c + 12d Seite 12

12cWie viele diesbezügliche Fortbildungen (Selbstverteidigung, Deeskalationstraining etc.) wurden im erfragten Zeitraum angeboten, und wie viele Mitarbeiter haben daran teilgenommen (bitte je Kalenderjahr angeben)?

12dWelche Rolle spielen nach Kenntnis der Bundesregierung Übergriffe im Rahmen der Ausbildung und Qualifizierung (Quereinstieg) für Berufe mit Kundenkontakt (bitte anhand Unterrichtseinheiten, Anzahl Trainings und Ähnlichem quantifizieren)?

Antwort

Die Fragen 12c und 12d werden gemeinsam beantwortet.

Nach Angaben der Deutschen Bahn AG nimmt jeder Mitarbeiter alle zwei bis drei Jahre, die Mitarbeiter der DB Sicherheit jährlich, verpflichtend an Deeskalations-/Verhaltenstrainings teil.

Im Jahr 2025 wurden Mitarbeiter mit Kundenkontakt bei Deeskalationstrainings wie folgt geschult.

Tabelle auf Seite 12 · 5 Zeilen × 2 Spalten
DB Fernverkehr2 460
DB Regio3 781
DB InfraGO Personenbahnhöfe2 327
DB Vertrieb418
DB Sicherheit2 197

Anderen Berufsgruppen im operativen Bereich stehen Verhaltens- und Deeskalationstrainings auf freiwilliger Basis zur Verfügung.

Frage 12e Seite 13

Wie haben sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl und der Anteil der Zugbegleiter und Sicherheitskräfte im erfragten Zeitraum entwickelt, die im Dienst eine Bodycam tragen (bitte je Kalenderjahr in absoluten und prozentualen Zahlen angeben)?

Antwort

Nach Angaben der DB AG gibt es seit 2024 Bodycams für Kundenbetreuer im Nahverkehr (KiN) auf freiwilliger Basis. Aktuell nehmen rund 1 400 Mitarbeiter von rund 5 500 KiN insgesamt das Angebot wahr. Das ist eine Ausstattungsquote von rund 26 Prozent.

Bei der DB Sicherheit tragen ca. 173 Mitarbeiter anlassbezogen oder permanent Bodycams.

Seit 2025 gibt es außerdem Pilotprojekte mit Bodycams im Fernverkehr.

Frage 12f Seite 13

Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung im erfragten Zeitraum die Zahl von Psychologen und Sozialberatern entwickelt, an die sich betroffene DB-Mitarbeiter wenden können (bitte je Kalenderjahr angeben)?

Antwort

Die Offenlegung der begehrten Informationen würde das wirtschaftliche Handeln der DB beeinträchtigen und könnte erhebliche Wettbewerbsnachteile nach sich ziehen und somit das fiskalische Interesse des Bundes beeinträchtigen.

Informationen über die Zahl von Psychologen und Sozialberatern, an die DB-Mitarbeiter sich wenden, lassen grundsätzlich Rückschlüsse auf mögliche Kosten und interne Belastungen der DB AG zu, die Wettbewerber bei der Kalkulation eigener Angebote nutzen könnten. Gleichzeitig hat die DB AG nicht die Möglichkeit, an vergleichbare Informationen konkurrierender Anbieter zu gelangen.

Unter Abwägung zwischen dem parlamentarischen Auskunftsanspruch einerseits und dem Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen unter Berücksichtigung möglicher nachteiliger Wirkungen für die DB AG wurden die erbetenen Informationen als „VS-Vertraulich“ eingestuft und in der Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages hinterlegt.*

Frage 13 Seite 13

Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl der im DB-Nah- und DB-Regionalverkehr eingesetzten Zugbegleiter seit 2015 entwickelt (bitte je Kalenderjahr die absolute Zahl und die durchschnittliche Anzahl eingesetzter Zugbegleiter je Fahrt angeben)?

Antwort

Die in den genannten Fragen erbetenen Informationen können nicht veröffentlicht werden, weil hierbei geschützte Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der DB Regio betroffen sind, die auch das fiskalische Interesse des Bundes betreffen. Ihre Offenlegung würde das wirtschaftliche Handeln der DB Regio beeinträchtigen und könnte erhebliche Wettbewerbsnachteile nach sich ziehen.

Die Anzahl der von DB Regio eingesetzten Zugbegleiter lässt Rückschlüsse auf die Höhe der damit verbundenen Personalkosten zu, die im Rahmen von laufenden oder zukünftigen Ausschreibungen zu Wettbewerbsnachteilen von DB Regio führen könnte. Wettbewerber könnten diese Informationen für die Kalkulation ihrer eigenen Angebote nutzen. Gleichzeitig hat DB Regio nicht die Möglichkeit, an vergleichbare Angebote konkurrierender Anbieter zu gelangen.

Unter Abwägung zwischen dem parlamentarischen Auskunftsanspruch einerseits und dem Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen unter Berücksichtigung möglicher nachteiliger Wirkungen für die DB AG wurden die erbetenen Informationen als „VS-Vertraulich“ eingestuft und in der Geheimschutzstelle des Deutschen Bundestages hinterlegt.*

Frage 14 Seite 14

Wie hat sich nach Kenntnis der Bundesregierung die Anzahl der im DB-Nah- und DB-Regionalverkehr eingesetzten Sicherheitskräfte seit 2015 entwickelt (bitte je Kalenderjahr die absolute Zahl und die durchschnittliche Anzahl eingesetzter Sicherheitsmitarbeiter je Fahrt angeben)?

Antwort

Es wird auf die Antwort der Bundesregierung zu den Fragen 1 und 3 bis 6 der Kleinen Anfrage der Fraktion der AfD auf Bundestagsdrucksache 21/4567 verwiesen.

Frage 15 + 16 + 17 + 17a + 17b Seite 14

15Welche konkreten Maßnahmen und Entscheidungen „für mehr Sicherheit auf der Schiene“ und zur „langfristigen“ Finanzierung „der Sicherheitskräfte im Regional- und Nahverkehr“ wurden nach Kenntnis der Bundesregierung am 13. Februar 2026 auf dem von der DB-Vorstandschefin Evelyn Palla einberufenen Sicherheitsgipfel verabredet, und welche Rolle kommt dem Bund bei der Umsetzung dieser Maßnahmen zu, insbesondere im Hinblick auf die Finanzierung etwaiger Maßnahmen (www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/DB-Chefin-Evelyn-Palla-laedt-zum-Sicherheits-Gipfel-ein-13740968; vgl. www.zdfheute.de/politik/deutschland/bahn-sicherheitsgipfel-ergebnisseserkan-gewalt-100.html)?

16Welche gesetzgeberischen Antworten wurden nach Kenntnis der Bundesregierung seit 2015 im Zusammenhang mit Übergriffen gegen DB-Mitarbeiter gegeben?

17Sieht die Bundesregierung aktuell gesetzgeberischen Handlungsbedarf im Zusammenhang mit Übergriffen gegen DB-Mitarbeiter?

17aWenn ja, welchen?

17bWenn nein, warum nicht?

Antwort

Die Fragen 15 bis 17b werden gemeinsam beantwortet.

Die Bundespolizei setzt ihre Maßnahmen zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität auf dem Gebiet der Bahnanlagen des Bundes uneingeschränkt fort.

Die DB AG wird nach eigener Aussage kurzfristig folgende Maßnahmen umsetzen:

• 2026 erhalten alle Mitarbeiter mit Kundenkontakt im Nahverkehr, Fernverkehr und an den Bahnhöfen Bodycams für die freiwillige Nutzung zur Verfügung gestellt.

• Die persönliche Schutzausrüstung und das Schulungsangebot bezüglich Verhaltens- und Deeskalationstrainings für DB-Mitarbeiter werden weiter verbessert. Zudem wird der Hilferufknopf „Prio-Ruf“ weiter ausgerollt.

• Die DB AG setzt 200 zusätzliche Kräfte der DB Sicherheit auf Bahnhöfen ein.

• Die DB AG stärkt die Ordnungspartnerschaft mit der Bundespolizei und führt beispielsweise mit dieser regionale Sicherheitswerkstätten durch, um Sicherheitskonzepte vor Ort anzupassen.

• Bei DB Regio gilt bei der Ticketkontrolle das Prinzip Eigensicherung vor Prüfung. Ab 1. März 2026 liegt es im Ermessen des Kontrollpersonals, ob ein Fahrgast bei der Ticketkontrolle einen Ausweis vorzeigen muss.

Der gemeinsame „Aktionsplan für mehr Sicherheit auf der Schiene“ wird zudem durch folgende Handlungs- und Prüffelder ergänzt:

• Ausbau der Videoüberwachung in Zügen und an Bahnhöfen.

• Besetzung der Nahverkehrszüge mit mehr Personal.

• Neugestaltung des Deutschlandtickets, um Kontrollen zu vereinfachen.

• Verstärkte und KI-unterstützte Auswertung von Video- und Audioaufzeichnungen zur Früherkennung. Die rechtlichen Grundlagen dafür sollen verbessert werden.

• Stärkung des strafrechtlichen Schutzes von Mitarbeitern, damit Angriffe auf sie besser geahndet werden können. Dies werden die beteiligten Bundesministerien in dem laufenden Verfahren zur Anpassung des Strafgesetzbuchs prüfen.

Darüber hinaus stimmen Bund und DB AG die Umsetzung der Maßnahmen ab. Daher kann zu den Kosten noch keine Aussage getroffen werden.